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Strobl: Ausgang des Referendums «nur schwer nachvollziehbar»
Innenminister Thomas Strobl (CDU). Foto: Christoph Schmidt/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Strobl: Ausgang des Referendums «nur schwer nachvollziehbar»

Das mehrheitliche Votum der Deutsch-Türken für die Verfassungsreform in der Türkei lässt Innenminister Thomas Strobl (CDU) ins Grübeln kommen.

18.04.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Für mich ist es nur schwer nachvollziehbar, wie eine Mehrheit, die hier bei uns in Deutschland ein Leben in Freiheit und Demokratie genießt, für ein zunehmend autoritäres Regime stimmen kann», sagte Strobl «Heilbronner Stimme» und «Mannheimer Morgen» (Mittwoch). «Das zeugt von mangelnder Integration, auch von mangelnder Integrationsbereitschaft.»

Die Türken hatten am Sonntag nach Angaben der Wahlkommission mit gut 51 Prozent für die Verfassungsreform gestimmt, die dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan deutlich mehr Macht gibt. In Deutschland waren es zuvor rund 63 Prozent der Wahlberechtigten.

Der CDU-Bundesvize will nun unter anderem das Nein-Lager stärken. «Wir sollten die westlich, demokratisch orientierten Menschen nicht abschreiben. Das ist ungefähr die halbe Türkei und die Hälfte der hier lebenden Menschen.»

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18.04.2017, 17:48 Uhr | geändert: 18.04.2017, 17:11 Uhr

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