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Stuttgart

Studentinnen in MINT-Studienfächern unterrepräsentiert

Die Zahl der weiblichen Studenten an baden-württembergischen Hochschulen wächst, doch die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bleiben nach wie vor Männerdomänen.

05.03.2018

Von dpa/lsw

Eine Siebtklässlerin übt Mathematik mit einem Geodreieck. Foto: Felix Kästle/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März veröffentlichte das Statistische Landesamt am Montag Daten zu den Studentinnen im Wintersemester 2016/17 in den südwestlichen Hochschulen. Der Frauenanteil unter den MINT-Studierenden schwankt seit mehr als zehn Jahren zwischen 27 Prozent und 29 Prozent.

Von den knapp 359 900 Studenten im Wintersemester 2016/17 waren 47 Prozent weiblich. Im Jahr davor stieg die Zahl von immatrikulierten Frauen von 167 400 auf knapp 170 400. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes sind besonders die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (ungefähr 18 800 Studentinnen), gefolgt von Germanistik (8700), Medizin (7800) und Pädagogik (5500) beliebt. Den höchsten prozentualen Anteil an Frauen können die Fächergruppen Geisteswissenschaften (69 Prozent), Humanmedizin sowie Kunstwissenschaften (beide 63 Prozent) vorweisen.

Zwischen den Hochschulformen wurden ebenfalls Unterschiede festgestellt. Nur an den Pädagogischen Hochschulen, den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften der Verwaltung und den Kunsthochschulen übersteigt die Anzahl der Studentinnen die der männlichen Studierenden.

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Erstellt:
5. März 2018, 14:43 Uhr
Aktualisiert:
5. März 2018, 14:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. März 2018, 14:30 Uhr

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