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Wenige Therapien

Studien über Seltene Erkrankungen fördern

Für viele seltene Erkrankungen gibt es kaum Therapie – aber Ideen für Therapieansätze. Drei Therapiestudien unterstützt das Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) am Tübinger Uni-Klinikum mit einer Anschubfinanzierung von je 30 000 Euro.

25.11.2014
  • ST

Tübingen. Das Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) am Universitätsklinikum Tübingen will mit der Anschubfinanzierung vielversprechende therapeutische Ansätze gegen seltene Krankheiten auf den Weg bringen. Gefördert werden ein Therapieansatz für die Hemiplegische Migräne, eine seltene Unterform der Migräne, ein Studie zur Sprechtherapie für Friedreich-Ataxie-Patienten (eine seltene neurologische Bewegungsstörung) sowie ein Therapieansatz für Mukoviszidose-Patienten.

Therapien für seltene Erkrankungen zu entwickeln ist dringend erforderlich, schreibt das Klinikum in einer Pressemitteilung. Denn es gebe nur für sehr wenige einen therapeutischen Ansatz. Für über 7000 Erkrankungen sind gegenwärtig nur 70 Therapien zugelassen. Unter den gegenwärtigen Bedingungen in den Krankenhäusern ist eine Testung neuer Therapien aber sehr schwierig. „Oftmals haben Ärzte und Wissenschaftler aufgrund ihrer Forschungsergebnisse eine gute Idee, was bei bestimmten seltenen Erkrankungen helfen könnte. Das Problem ist, dass therapeutische Studien zur Überprüfung dieser Ideen viel Zeit und Ressourcen benötigen, und daher neben dem klinischen Alltagsbetrieb in der Regel kaum Platz finden“, erklärt Holm Graeßner, Geschäftsführer des ZSE Tübingen. In den letzten beiden Jahren ist es bereits gelungen, mehr Therapiestudien im Bereich der seltenen Erkrankungen zu initiieren.

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25.11.2014, 12:00 Uhr

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