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Sturmflut im Hamburger Hafen
Überschwemmt waren mehrere Hafengegenden in Hamburg. Foto: dpa
Wetter

Sturmflut im Hamburger Hafen

Böen mit Windstärke 12 machen den Küsten zu schaffen. Der Elbhafen stand zum Teil unter Wasser.

28.12.2016
  • DPA

Hamburg. Die Weihnachtstage haben sich mit stürmischem Wetter verabschiedet. In der Nacht zum Dienstag gab es vor allem in Norddeutschland heftige Böen, Hochwasser und vereiste Straßen. Mancherorts wurden gar Orkanwinde der höchsten Stufe 12 gemessen. Hamburg erlebte eine Sturmflut. Bei wetterbedingten Unfällen gab es Verletzte und mindestens eine Tote.

In Westensee bei Kiel ist am Abend eine 34 Jahre alte Autofahrerin ums Leben gekommen, als ein wegen des Sturms umstürzender Baum auf ihr fahrendes Auto krachte. Ihr 24 Jahre alter Freund wurde lebensgefährlich verletzt.

In Hamburg hat eine Sturmflut mehrere Hafengegenden an der Elbe unter Wasser gesetzt, vor allem den Fischmarkt von St. Pauli. Der Scheitelpunkt des Hochwassers lag in der Nacht 2,73 Meter höher als das mittlere Hochwasser. Mehrere Straßen im Hafengebiet wurden dadurch überflutet.

Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht. Ein Hamburger Mehrfamilienhaus musste evakuiert werden, weil wegen des Sturmes das 50 Meter lange Baugerüst eines Nebengebäudes einzustürzen drohte.

Laut dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat es auch an der Nordseeküste Pegelstände von teilweise über zwei Metern gegeben. Dem Seewetterdienst zufolge kam es dort mancherorts – etwa auf der Insel Sylt – zu nächtlichen Windböen der Stärke 11, an der Ostseeküste vereinzelt sogar zu Böen der höchsten Stufe 12 mit bis zu 120 Stundenkilometern.

Auf der Autobahn 14 bei Schwerin ließ ein Hagelschauer eine Strecke vereisen. Mehrere Autos gerieten ins Schleudern und krachten gegeneinander. Zwei Menschen wurden verletzt.

Im Norden von Niedersachsen bei Buxtehude kollidierte eine S-Bahn mit einem umgestürzten Baum. Verletzt wurde dabei niemand, die Strecke wurde gesperrt. Über Berlin und Brandenburg zogen Gewitter wie Sturmböen mit geringen Schäden hinweg, lediglich von einigen umgestürzten Bäumen war die Rede. dpa

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28.12.2016, 06:00 Uhr

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