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„Stuttgart ist die Heimat der Vampire“
Mathias Edenborn ist gebürtig aus Schweden. Foto: Stage Entertainment
Muscial

„Stuttgart ist die Heimat der Vampire“

Hauptdarsteller Mathias Edenborn spricht über Mystik, Konkurrenz und die Angst vor der nächsten Vorstellung.

25.01.2017
  • DOMINIQUE LEIBBRAND

Stuttgart. Menschen finden Vampire faszinierend – woher kommt das?

Mathias Edenborn: Es ist das Mystische, das Vampire umgibt. Sie sind elegante, hübsche Wesen, intelligent, wohlhabend – und gefährlich. Das wirkt anziehend.

Diese Anziehung soll es ja auch zwischen Stuttgart und „Tanz der Vampire“ geben. Das Musical wird schon zum dritten Mal hier gespielt. Was ist dran an der großen Liebe?

Stuttgart ist die Heimat der Vampire. Hier hat alles angefangen.

Sie haben den Grafen bereits vor 15 Jahren in Stuttgart gespielt. Fällt Ihnen die Rolle leicht?

Es ist eine besonders schöne, aber auch schwierige Rolle. Schwierig deshalb, weil man die ganze Zeit kontrolliert bleiben muss und zugleich Leidenschaft zeigen soll. Man muss das Menschliche und das Unmenschliche darstellen. Souveränität ist gefragt, da bleibt keine Zeit, um nervös zu sein.

Neigen Sie an sich zu Lampenfieber?

Und wie! Und es wird immer schlimmer, je älter ich werde. Ich vergleiche das mit Achterbahnfahren. Wenn du Kind bist, machst du dir keine Gedanken, du fährst einfach mit. Wenn du älter wirst, bekommst du plötzlich Angst.

Wie gehen Sie damit um?

Tief atmen und bewegen. Ich sitze vor der Vorstellung nicht gern herum. Sobald ich dann auf der Bühne bin, geht es – wenn ich die Leidenschaft gewinnen lasse. Überwiegt die Angst, muss ich mich beim ersten Song mehr anstrengen.

In der Fangemeinde hätten sich viele Kevin Tarte in der Rolle des Grafen gewünscht. Setzt Sie dieses Wissen unter Druck?

Ich bin mit Kevin befreundet und finde ihn wundervoll. Es ist natürlich nicht toll zu lesen: „Warum der?“, aber alle haben ein Recht auf eine eigene Meinung. Das muss man akzeptieren und sich darauf konzentrieren, was man selbst geben kann.

Haben Sie eine Lieblingsszene?

Das Liebesduett, Anfang des zweiten Akts. Als Graf habe ich viele Monologe, aber da singe ich mit einer Partnerin. Das finde ich schön. Dominique Leibbrand

Info „Tanz der Vampire“ feiert am Donnerstag Wiederaufnahme.

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25.01.2017, 06:00 Uhr

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