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Stuttgart

Stuttgarts OB Kuhn würde gerne Nahverkehrsabgabe testen

Zur Finanzierung eines Ausbaus des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) peilt der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) eine Nahverkehrsabgabe an.

28.04.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. Der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Samstag) sagte er: «Dies hätte gegenüber einer City-Maut den Vorteil, dass alle Autobesitzer zahlen und im Gegenzug ein Ticket für den Nahverkehr bekommen.» Darin liege der besondere Reiz zum Umsteigen. Eine City-Maut sei aber ebenfalls diskussionswürdig.

Der Deutsche Städtetag hatte sich in dieser Woche dafür ausgesprochen, Städten auf Wunsch zu ermöglichen, finanzielle Steuerungsinstrumente wie eine Nahverkehrsabgabe zu erproben. «Ich unterstütze das sehr», sagte Kuhn den beiden Blättern. Zuvor hatte bereits Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) Sympathie für eine solche Abgabe gezeigt.

Kuhn regte außerdem eine autofreie Innenstadt an. «Alle europäischen Städte bemühen sich heute darum, ihre Innenstädte weitgehend autofrei zu gestalten. Ich halte das für vernünftig, weil das die Lebens-, Aufenthalts-, und Einkaufsqualität einer Stadt erhöht. Wir sollten das ernsthaft diskutieren.»

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28.04.2017, 22:41 Uhr | geändert: 28.04.2017, 19:22 Uhr

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