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Kriminalität

Suchhund führt Polizei in vollen Hörsaal

Im Fall der ermordeten Studentin in Freiburg sollen mehr als 100 Kommilitonen DNA-Proben abgeben.

19.11.2016

Von LSW

Freiburg. Auf der Suche nach dem Mörder einer 19-jährigen Studentin in Freiburg hat ein Suchhund der Polizei Fährte aufgenommen – und die Beamten in einen Hörsaal der Universität geführt. Dort saßen in einer Vorlesung im Studiengang Biochemie gestern mehr als 100 Studenten, wie die Polizei nach der Aktion mitteilte. Deren Personalien nahm die Polizei auf. Fast alle etwa 100 männlichen Studenten hätten sich zu einer freiwilligen DNA-Erhebung bereit erklärt. Die so gewonnenen Spuren würden nun ausgewertet.

Mitte Oktober war die Medizinstudentin aus dem Enzkreis vergewaltigt und getötet worden. Sie war nachts mit dem Fahrrad unterwegs von einer Studenten-Party nach Hause, als sie am Uferweg des Flusses Dreisam Opfer des Verbrechens wurde. Der Täter ist unbekannt.

Die Polizei hatte am Freitag einen Suchhund vom Tatort aus losgeschickt. Dieser nahm eine Fährte auf und lief in den Hörsaal, in dem gerade eine Vorlesung stattfand. Ob diese Spur nun weiterführt, ist noch unklar.

Die Polizei hatte an der Leiche der Frau und an einem Fahrrad unweit des Tatorts männliche Körperspuren gefunden. Sie konnten bislang aber niemandem zugeordnet werden. In Endingen bei Freiburg war Anfang November eine 27-jährige Joggerin von einem Unbekannten vergewaltigt und ermordet worden. Die Polizei prüft einen möglichen Zusammenhang beider Täter, hat aber bislang keinen konkreten Hinweis. dpa

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Erstellt:
19. November 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
19. November 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. November 2016, 06:00 Uhr

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