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Stuttgart

Sucht-Hotline soll Prävention in kleinen Firmen verbessern

Kleine Unternehmen sollen Alkoholismus und anderen Suchterkrankungen von Beschäftigten mit Hilfe einer neuen Beratungs-Hotline besser vorbeugen können.

15.11.2016

Von dpa/lsw

Eine Hand greift nach einem der gefüllten Schnapsgläser auf einem Tablett. Foto: Axel Heimken/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Die Krankenkasse Barmer GEK und die baden-württembergische Landesstelle für Suchtfragen stellten das Angebot am Dienstag in Stuttgart vor. Im Gegensatz zu größeren Firmen hätten kleinere Betriebe oft keine entsprechenden Programme. Sie sollen unter der Nummer 0800 0777088 nun Hilfe und Auskunft bekommen, wie man Sucht im Berufsleben erkennt und verhindern kann. So ließen sich schwankende Leistungen, höhere Fehlzeiten oder gar Produktionsausfälle vermeiden.

«In kleinen Unternehmen gibt es wirtschaftlich und organisatorisch große Hürden», erklärte der Chef der Landesstelle für Suchtfragen, Hans Joachim Abstein. Nach Angaben von Barmer-GEK-Landeschef Winfried Plötze fallen Mitarbeiter mit einem Alkoholproblem jährlich im Schnitt 40 Tage länger aus. «Besonders kleine Betriebe können das im Ernstfall nicht kompensieren.»

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Erstellt:
15. November 2016, 14:41 Uhr
Aktualisiert:
15. November 2016, 12:01 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. November 2016, 12:01 Uhr

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