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Stuttgart

Südwest-Wirtschaft sieht bei Gleichstellung Handlungsbedarf

Arbeitnehmerverbände und auch Arbeitgeber im Südwesten sehen bei der Gleichstellung von Frauen weiteren Handlungsbedarf.

07.03.2018

Von dpa/lsw

Lila Luftballons mit aufgedrucktem Frauensymbol. Foto: Rene Ruprecht/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Anlässlich des Weltfrauentags (8.3.) forderte etwa die Gewerkschaft IG Metall in Baden-Württemberg Politik und Wirtschaft auf, weitere Impulse für eine Gleichstellung von Männern und Frauen zu setzen. Es sei immer noch so, dass Frauen seltener Karriere machten als Männer, sagte Bezirksfrauensekretärin Tatjana Funke am Mittwoch.

Großkonzerne wie Bosch und Daimler setzen dafür längst verschiedene Programme ein: Daimler hat sich vorgenommen, den Frauenanteil bei Führungspositionen bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen. Derzeit liegt der Anteil bei 16 Prozent.

Bosch sieht in gemischten Teams einen «wichtigen Wettbewerbsvorteil». Beim Konzern hält man jedoch nicht unbedingt etwas von staatlichen Maßnahmen wie dem Entgelttransparenzgesetz, das nach Angaben eines Sprechers den administrativen Aufwand erhöht, dessen Wirksamkeit aber noch nicht belegt sei. Die Gleichheit beim Gehalt prüft das Unternehmen selbst - verschiedene Jobs sind tariflich eingruppiert, so dass es bei der Höhe der Bezahlung automatisch gleichgültig ist, ob eine Frau oder ein Mann die Stelle hat.

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Erstellt:
7. März 2018, 13:42 Uhr
Aktualisiert:
7. März 2018, 13:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. März 2018, 13:30 Uhr

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