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Südwestmetall-Chef fürchtet Nachteile nach Trumps Wahlsieg
Stefan Wolf, Chef des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall. Foto: Christoph Schmidt/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Südwestmetall-Chef fürchtet Nachteile nach Trumps Wahlsieg

Südwestmetall-Chef Stefan Wolf befürchtet Nachteile für die deutschen Firmen nach dem Wahlsieg des Republikaners Donald Trump in den USA.

09.11.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart.  «Meine Befürchtung ist, dass Trump in der Wirtschafts- und Handelspolitik den amerikanischen Interessen rigoros den Vorzug geben wird», sagte Wolf am Mittwoch nach dem vorläufigen Wahlergebnis. «Jedenfalls hat er einem weiteren Ausbau des Freihandels, etwa über das TTIP-Abkommen, bisher eine klare Absage erteilt, TTIP dürfte damit tot sein.» Für die Südwest-Industrie, für die die USA der wichtigste Exportmarkt sind, wäre das schädlich. «Übrigens langfristig auch für die US-Wirtschaft», so Wolf.

Außenpolitisch sei Trump nicht verlässlich, sagte Wolf. «Dass Trump außenpolitisch zurückhaltender auftreten und weniger aggressiv gegenüber Russland agieren will, gegebenenfalls auch die Sanktionen aufhebt, darauf würde ich mich nicht verlassen», sagte er.

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09.11.2016, 11:02 Uhr | geändert: 09.11.2016, 10:21 Uhr

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