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Stuttgart

Swingtanz-Szene trifft sich

Die Swingtanz-Szene boomt in etlichen deutschen Großstädten - auch in der Landeshauptstadt.

01.04.2016
  • DPA

Stuttgart. Von heute bis einschließlich Sonntag findet in Stuttgart ein Swingtanz-Festival statt. Die Veranstalter erwarten bis zu 400 Besucher im Kursaal Bad Cannstatt, die mit Tänzen der 1920er- und 30er-Jahre auf Zeitreise gehen wollen. "Irgendwann wurde es langweilig, dass in der Disco jeder so vor sich hintippelt, viele haben Lust auf einen kommunikativeren Tanz", sagt der Vorsitzende des ausrichtenden Vereins Swingkultur, René Holldorf. Bei dem Festival werden Tanzparties mit Livemusik und Workshops angeboten.

Lindy Hop ist die wohl beliebteste Richtung des Swingtanzens - ein ausgelassener, improvisationsreicher Paartanz. Er ist in den späten 1920er-Jahren in New Yorker Ballsälen entstanden, die schon damals für Menschen jeglicher Herkunft und Hautfarbe geöffnet waren. "Schwarze, Weiße, Juden - da haben alle zusammen getanzt", sagt Holldorf. Insbesondere afroamerikanische Einflüsse hätten den Lindy Hop geprägt, wie schon davor den Charleston, der ebenfalls mit eingeflossen sei.

Charakteristisch sind sogenannte Jumps - kleine Sprünge, bei denen Fuß und Unterschenkel spitz angewinkelt werden. Auch tiefe Ausfallschritte, die an Tango erinnern, gehören dazu.

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01.04.2016, 06:00 Uhr

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