Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Hier entsteht ein lebendiges Viertel für 700 Menschen

Symbolischer Baubeginn in der "Alten Weberei"

Wo jetzt noch eine große, leere Baugrube gähnt, werden demnächst Baumaschinen zu sehen sein: Es geht los mit den ersten Häusern im Baugebiet „Alte Weberei“ in Lustnau. Auf dem noch warmem Straßenbelag – er war erst am Vormittag aufgebracht worden – feierten gestern Planer, Architekten, Stadträte und Baugemeinschaften den Baubeginn der ersten zwei Häuser und der Tiefgarage. Für letztere hatte Projektleiter Uwe Wulfrath von der Wirtschaftsförderungs-GmbH (WIT) die Baugenehmigung mitgebracht – als Überraschung für alle.

16.06.2012

Tübingen. Nicht nur ein Bau-, sondern ein Lebensraum für 700 Menschen entstehe auf der Brache der ehemaligen Textilfabrik Egeria, sagte Wulfrath kurz vor dem symbolischen Spatenstich. 23 Baugemeinschaften haben sich für den Wohnungsbau zusammengefunden, dazu wird es zwei Projekte der GWG geben, mindestens eine Gaststätte, einen Ausstellungsraum, Gewerbe und eine Kindertagesstätte.

„Ich hoffe, der Weihnachtsbaum nächstes Jahr steht dann schon hier in der neuen Wohnung“, sagte Kirsten Kristen von der Gemeinschaft „Licht und Luft“. Überplant haben das Gelände das Tübinger Architekturbüro Hähnig und Gemmecke sowie der Dettenhäuser Landschaftsarchitekt Stefan Fromm. „Das hier hat viel mit unserer Art von Stadtentwicklung zu tun“, sagte Baubürgermeister Cord Soehlke.

Nicht nur wegen der für Tübingen inzwischen typischen Baugemeinschaften (die vom inzwischen darin erfahrenen Michael Weiß betreut werden), sondern auch wegen des Runden Tisches, der das ganze Projekt von Anfang an begleitet hat. „Ich freue mich auf das Bild, das man bald sehen wird, wenn man von Stuttgart kommt – da werden in einem Jahr nicht nur zwei, sondern 40 Kräne zu sehen sein“, sagte Soehlke. In etwa drei Jahren werde dann auch der Magazinplatz (hinten) fertig sein – und damit „ein lebendiges Viertel“.

slo / Bild: Metz

Symbolischer Baubeginn in der "Alten Weberei"

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

16.06.2012, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Wirtschaft im Profil

Die aktuelle Ausgabe unseres Business-Magazins Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball