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Krimi ohne Happy-End

TV Rottenburg II verliert sicher geglaubte Punkte

Matchbälle schon im vierten Satz, doch auch im Tie-Break blieben alle Chancen ungenutzt: Volleyball-Drittligist TV Rottenburg unterlag nach über zwei Stunden der SG Rodheim.

01.12.2014
  • ST

Rottenburg. Eine so enge Partie wie am Samstag hat die Rottenburger Drittliga-Geschichte noch nicht gesehen. Nur der zweite Durchgang, als Rodheim exzellent verteidigte, war eine klare Angelegenheit – alles andere war an diesem Abend an Spannung kaum zu überbieten. Doch am Ende herrschte Tristesse bei den Rottenburger Rangers, die von ihren zahlreichen Fans in der Volksbank-Arena nach der Partie wieder aufgebaut werden mussten. „Heute haben wir zwei Punkte verloren“, sagte Diagonalangreifer Florian Haas, „wir hatten massig Matchbälle, schon im vierten Satz, ließen die oft auch unnötig liegen und das wird dann ziemlich hart bestraft in der Dritten Liga.“

Alleine der erste Durchgang dauerte 31 Minuten, Rottenburg drehte den 16:19-Rückstnd noch zum 32:30. „Schon der erste Satz ist Wahnsinn, es war brutal wichtig für uns, den noch zu drehen und zu gewinnen“, sagte Co-Trainer Julien Wizemann. Nach dem klaren 15:25 im zweiten Durchgang entwickelte sich eine nicht immer hochklassige, aber extrem spannenden Partie, die den Spielern sowohl physisch als auch psychisch alles abverlangte. Im dritten Durchgang wehrte Rodheim fünf Satzbälle ab, bis Kapitän Kai Kleefisch mit dem 25:22 den Sack zumachte. Im vierten Durchgang punkteten Patrick Pfeffer und Patrick Schreiner fast nach Belieben, doch das 19:14 brachte der TVR nicht ins Ziel. Mit einer Aufschlagserie erzwang Rodheim die Verlängerung und entschied diese mit 28:26 für sich.

Der Tie-Break schien für Rottenburg beim 5:9 Rückstand schon gelaufen. „Vier Punkte im Tie-Break holst du eigentlich gegen so eine abwehrstarke Mannschaft nicht mehr auf. Nur war heute wenig normal und vieles total verrückt. Wahnsinn, dass wir da nochmal zurückgekommen sind“, sagte Diagonalangreifer Florian Haas. Endlich funktionierte der Rottenburger Block wieder, beim 13:13 war alles offen. Beide Teams ließen nun etliche Matchbälle ungenutzt, die Spannung stieg ins Unermessliche. Den Sieg hätten beide Seiten verdient. Am Ende schaffte es dann der Unparteiische mit einem sehr mutigen Pfiff, dem Treiben ein Ende zu setzen und dem Spiel einen absolut unwürdigen Abschluss zu bereiten. Rodheim gewann Satz (19:21) und Spiel.

TV Rottenburg: Kuhn, Zimmermann, Baur, Gerbig, Kleefisch, Frölich, Wolfer, Pfeffer, Schreiner, Paquelet-Wütz, Niklas Isaak, Haas.

TV Rottenburg II verliert sicher geglaubte Punkte
Kai Kleefisch, Patrick Pfeffer, Marc Zimmermann, Florian Haas und Timo Baur (von links).Archivbild: Ulmer

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01.12.2014, 12:00 Uhr

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