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Tafelspitz und Blunzengröstl
Anne Hannich in ihrem „Heurigen“. Foto: Helmut Ulrich
Gastro-Tipp

Tafelspitz und Blunzengröstl

Die Küche im „Heurigen“ ist österreichisch inspiriert.

27.04.2017
  • RAINER LANG

Stuttgart. Etwas Wagemut gehört dazu, ein Lokal gerade dort zu eröffnen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Anne Hannich wusste jedoch, worauf sie sich einlässt, als sie vor fünf Jahren ein Vereinsheim im Feuerbacher Tal übernahm und das Wirtshaus „Zum Heurigen“ eröffnete. Der Weg zu dem im Wald gelegenen Lokal erscheint zwar etwas abenteuerlich, dafür erwartet die Besucher am Ende ein kleines Idyll.

Begonnen hat Hannich vor zehn Jahren in der ein paar hundert Meter entfernt liegenden Gaststätte Grünewald. Im jetzigen Restaurant mit seinen drei Stuben finden etwa 100 Gäste Platz, ebenso viele auf der Terrasse unter den Bäumen. Mit dem Lokal „Zum Heurigen“ knüpft Hannich an die Tradition der Heurigenlokale in Österreich an.

Neben vielen kleineren Jagdtrophäen ist der kapitale Rothirsch, den ein Stammgast erlegt hat, Blickfang in der Hubertusstube. In der größten Stube sitzen die Gäste an edlen Holztischen. Den Gasträumen hat Hannich einen eleganten Anstrich gegeben, mit der Mischung von rustikalen und modernen Elementen hat sie eine gemütliche Atmosphäre geschaffen.

Das Gasthaus ist längst zu einem Geheimtipp geworden. Hier trifft man auf Tennisstars wie Roger Federer oder auch auf die Spitzen der Landespolitik. Für Hannich „gibt es nichts Schöneres, als Menschen in wenigen Stunden glücklich zu machen“. Die Speisekarte ist inspiriert von der traditionellen österreichischen Küche. Hier findet der Gast Tafelspitz (17,50), Blunzengröstl von der Blutwurst (14,50) oder Tiroler Spinat-Parmesan-Knödel mit Edelpilzragout (16,50 Euro). Mittwochs wird das original Wiener Schnitzel vom Kalb mit „Erdäpfel-Gurken-Salat, Kren und Preiselbeeren“ angeboten.

Auch schwäbische Klassiker, wie saure Kutteln und der Zwiebelrostbraten, stehen auf der Karte. Eine Spezialität ist „Tatar vom Rind, französisch angemacht mit Pommes frites Julienne“. Hannich legt Wert auf heimische Produkte, möglichst in Bio-Qualität. Ab 6. Mai gibt es samstags und sonntags ab 12 Uhr durchgehend warme Küche. Rainer Lang

www.heurigen-stuttgart.de

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27.04.2017, 06:00 Uhr

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