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Karlsruhe

Tagung in Karlsruhe: Wie machen Museen sich bezahlt?

Große Namen, teure Werke, spektakuläre Ausstellungstitel - das allein ist nach Expertenmeinung kein guter Weg zum langfristig wirtschaftlichen Erfolg von Museen.

11.11.2016
  • dpa/lsw

Karlsruhe. Viel effektiver sei die Verankerung der Häuser an ihren Standorten und der Dialog mit den Menschen vor Ort, sagte der italienische Professor für Kulturökonomie, Pier Luigi Sacco, am Freitag zum Auftakt einer internationalen Tagung in Karlsruhe. «Museen müssen Plattformen sein für Teilhabe.» In der Fächerstadt diskutieren bis Samstag Museumsexperten aus Europa über wirtschaftliche Aspekte des Museumsbetriebs.

Auch die Entscheidungsträger, sprich Geldgeber, urteilten zu oft aus rein monetären Gesichtspunkten, nach dem Motto: «Wieviel Eintrittsgelder wurden eingenommen, wie war die Berichterstattung in den Medien», sagte Sacco. Der soziale Kontext, in dem Museen sich bewegten, werde zu oft übersehen - dabei sei gerade die Verankerung in der lokalen Kultur ein Garant für nachhaltigen und damit auch wirtschaftlichen Erfolg von Museen.

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11.11.2016, 08:15 Uhr | geändert: 11.11.2016, 13:21 Uhr

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