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FC Tagblatt: „Das ist einfach die coolste Sportart!“

Tammo Heinzler ist der Flügelflitzer bei den B-Junioren der TSG Tübingen

Mit vier Jahren fing alles an bei den Bambini des SSC Tübingen, inzwischen kickt Tammo Heinzler mit der TSG Tübingen in der B-Junioren-Verbandsstaffel. Und hat durch sein Tor gegen Laupheim den ersten Punkt der Saison gesichert.

23.09.2010
  • hansjörg lösel

Tübingen. Eine Woche ohne Sport? Für Tammo Heinzler unvorstellbar. Der 16-Jährige hat im Sportzug der Geschwister-Scholl-Schule vier Wochenstunden Sport, dazu drei Mal Training bei der TSG Tübingen. Am Wochenende steht das eigene Spiel auf dem Programm – und dann ist Tammo Heinzler auch Stammgast bei den Walter Tigers Tübingen. Früher hat der Basketball-Fan auch noch beim SV 03 Körbe geworfen, inzwischen aber hat der Fußball gewonnen. Denn: „Das ist einfach die coolste Sportart“, sagt Tammo Heinzler, der schon mit vier Jahren bei den Bambini des SSC gekickt hat und mit fünf sein erstes Spiel machte. In der C-Jugend wechselte er zur TSG Tübingen, „weil ich gemerkt habe, dass ich mal höher spielen will“. Auch vom FC Rottenburg kam damals ein Angebot, bei der TSG fühlt sich Heinzler aber sehr wohl – und hat Erfolg: Nach einer Saison in der C-Junioren-Landesstaffel feierte er im Sommer den Aufstieg in die B-Junioren-Verbandsstaffel.

Seine Stärken? Vor allem die Schnelligkeit. „Ich spiele bei uns auf Rechtsaußen, bin eher ein Flügelflitzer“, sagt Heinzler selbst – seine Vorbilder sind Nani von Manchester United und Ronaldo. „Ich mag so Trickser“, sagt Tammo, der in dieser Saison obendrein Torgefahr entwickelt: Zwei der bisher drei TSG-Treffer hat er selbst erzielt, sein Tor am Wochenende zum 2:2 gegen Laupheim brachte dem Aufsteiger den ersten Punkt der Verbandsstaffel-Saison.

Nach dem bitteren 1:7 zum Start gegen Au hat das Remis gegen Laupheim der TSG und Tammo Heinzler Mut gemacht für die weitere Saison: „Wenn einer für den anderen kämpft wie am Samstag, dann haben wir auch Erfolg“, sagt Heinzler, „jetzt wollen wir auch am Sonntag gegen Pfullingen was holen – wir arbeiten dafür sehr hart im Training“. Das Niveau in der Verbandsstaffel, findet Tammo, ist aber auch deutlich höher als in der Bezirksstaffel. Umso wichtiger, dass das Team wirklich zusammen findet. „Wir hatten ja vorher nie zusammen gespielt, aber das klappt jetzt auch immer besser, nachdem die Urlaubszeit vorbei ist und wir vollzählig sind“, sagt Tammo. Bei den Spielen der TSG schauen meist 50 bis 100 Leute zu. Nervös ist Tammo deshalb nicht, sagt er: „Das ist eher ein Ansporn, und wenn man dann auf dem Spielfeld ist, merkt man es eigentlich gar nicht mehr“.

Aktuell beim FC Tagblatt: Schiri-Lob, gelb-rot und Elfer-Niete

In der zweiten Mannschaft des SSV Reutlingen ran musste Jeffery Kyei. „In der Bezirksliga hab ich ja auch mein erstes Aktiven-Spiel für die TSG Tübingen gemacht, also war’s mal wieder schön und ich hab sogar ein Tor gemacht und eins vorgelegt.“ Ein Sonderlob bekam der Referee: „Phänomenal, der hat alles gesehen, brauchte fürs Abseits nicht mal nen linienrichter“. Trotzdem: „Ich hoffe und denke aber nicht, dass es die Regel wird, dass ich in der Bezirksliga-Mannschaft spiele“.

Das Kontrastprogramm erlebt derzeit Patrick Ohlbrock – beim 0:1 des SV 03 Tübingen gegen Croatia Reutlingen musste er mit gelb-rot runter. „Ich habe die zweite gelbe Karte bekommen für einen zu schnell ausgeführten Freistoß in der eigenen Hälfte, hat man so was schon mal gehört? Unsere Negativserie nimmt langsam beängstigende Züge an. Jetzt geht’s erstmal darum, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen“, sagte Ohlbrock – im Bezirkspokal gestern gegen Kusterdingen gabs prompt ein 8:0.

Seine beste Saisonleistung zeigte Peter Neff vom A-Ligisten SV Oberndorf – doch beim 1:2 gegen Bodelshausen vergab er einen Strafstoß. „Letzte Saison habe ich ebenfalls gegen Bodelshausen einen Elfmeter nicht verwandelt – übrigens ebenso links unten vorbei. Hätte ich verwandelt, wären wir mit einem 2:1 in die Halbzeit gegangen. Deshalb muss ich natürlich den Großteil der Niederlage auf meine Kappe nehmen“, sagt Neff.

Nach elf Wochen Krücken steht Sebastian Weinmann von C-Ligist SV Hailfingen „endlich wieder auf beiden Beinen, es geht von Tag zu Tag aufwärts. Nur die Muskulatur im mehrfach operierten Knie ist auf dem Nullpunkt“.

Gut erholt aus dem Urlaub zurück gekommen ist Melanie Bölzle – zum Einstand siegte sie mit dem TV Derendingen in der Frauen-Verbandsliga 4:1 gegen Güglingen. „Am Sonntag fahren wir nach Musbach und wollen die nächsten drei Punkte!“

hdl

Tammo Heinzler ist der Flügelflitzer bei den B-Junioren der TSG Tübingen
Zwei Spiele, zwei Tore: Für B-Junior Tammo Heinzler läuft es nicht schlecht bei der TSG Tübingen.Bild: Ulmer

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23.09.2010, 12:00 Uhr

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