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Diesmal für Freizeit-Tänzer

Tanzzentrum Hermann veranstaltete die dritten BDT-Tanztrends

Zuletzt machte Freudenstadt als Zentrum für den Hochleistungstanzsport von sich reden, mit Baden-Württembergischen HipHop/VideoClip-Dancing und als Höhepunkt im September mit den deutschen Meisterschaften für Professionals und Amateure. Für die meisten Tänzer ist Tanzen aber Freizeitsport ohne Wettkampfziele. Für jene sind die BDT-Tanztrends ein bundesweites Top-Ereignis und die fanden am vergangenen Wochenende zum dritten Mal in Freudenstadt statt.

09.11.2015
  • Hans-Peter Zepf

Freudenstadt. Freudenstadt ist ein gutes Parkett für den Tanzsport. Der gute Ruf aus der Turniertanzszene, der perfekte Freizeitwert der Stadt, die idealen Räumlichkeiten im Kurhaus für ein Großereignis, die Erfahrung des Tanzsportzentrums bei der Organisation von Top-Events und nicht zuletzt der nicht unwesentliche Einfluss von Hardy Hermann als Präsident des Berufsverbandes Deutscher Tanzlehrer (BDT) bringt ein Top-Ereignis nach dem anderen nach Freudenstadt. „250 Tänzer nebst professionellem Tanzlehrerteam kann man nur einladen, wenn auch das entsprechende Hotel-Angebot vorhanden ist,“ benennt Hardy Hermann einen weiteren Pluspunkt der Stadt. „Außerdem haben wir dafür gesorgt, dass die Räume für uns optimal sind.“ Spätestens seit den Deutschen Meisterschaften ist das Parkett im Kursaal ideal präpariert für perfekten Tanzgenuss.

Diesmal profitierten davon 250 Tänzer aus ganz Deutschland, denen sportliche Top-Leistung egal ist. Diesmal musste man sich nicht qualifizieren, nur schnell sein, denn die Maximalzahl von 250 Teilnehmerplätzen war rasch ausgebucht. Dafür gab es ein Drei-Tage All-inclusive-Angebot mit Hotel, Unterhaltungsprogramm, abendlicher Tanz-Party und zwei Tagen intensivem Tanztraining. Alle Teilnehmer waren natürlich routinierte Freizeittänzer, die das Standardprogramm perfekt beherrschen. Bei den Tanztrends geht es darum, neue Ideen für Tanzfiguren und Choreographien zu sammeln, kleine Ausflüge ins Artistische inbegriffen. Zwölf BDT-Spitzentanzlehrer hatte das Tanzzentrum Hermann dafür eingesammelt, zwei davon, Marcia und Hardy Hermann aus eigener Familie. Eine spezielle Gruppe trainierte aber auch für höhere Ziele. Im Gerhard-Hertel-Saal tanzten angehende Tanzlehrer nicht zum puren Vergnügen, sondern um ersehnte Lizenzen zu sammeln. Dazu gehörte auch ein ganzer Tag Training in erster Hilfe.

Im großen Kursaal und im Kienbergsaal waren drei Tanzsäle eingerichtet, in denen neue Tanzfiguren für Quickstep, Boogie-Woogie, Cha Cha Cha, West Coast Swing, Rumba, Tango, Rock’n‘Roll und Paso Doble trainiert wurden.

Tanzen als Freizeitsport verlangt nicht wie viele andere Sportarten nach einem dicken Geldbeutel für die Einstieginvestitionen. Legere Freizeitkleidung und passend besohltes Schuhwerk, sportliche Einstellung und Kontaktfreudigkeit genügen. Wenn aber das Repertoire so richtig passt, mag man dies durch das richtige Outfit noch zur perfekten Show aufwerten. Dafür gab es am Sonntag noch eine kleine Messe, bei der Tanzsport-Ausrüster für jeden Anlass passende Kleidung und die Schuhe präsentierten, die zum letzten Schliff gehören.

Tanzzentrum Hermann veranstaltete die dritten BDT-Tanztrends
Jetzt sitzt er doch, der Quickstep mit den neuesten Drehungen. Profi-Tanzlehrer Martin Märker (Mitte) ist zufrieden.Bild: hpz

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09.11.2015, 12:00 Uhr

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