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Filmfestival

Tarantino ist noch nicht fertig

Pedro Almodóvar, Ken Loach und Terrence Malick gehen in Cannes ins Rennen um die Goldene Palme.

20.04.2019

Von DPA

Thierry Frémaux, der Festivaldirektor von Cannes. Foto: Bertrand Guay/afp

Paris. . Noch ist die Liste nicht endgültig. Thierry Frémaux, der Leiter des Filmfestivals von Cannes, hofft auf das neue Werk von Quentin Tarantino, „Once Upon A Time In Hollywood“ mit Leonardo DiCaprio und Brad Pitt – es ist aber noch nicht fertig. Ansonsten stellte Frémaux in Paris 19 Filme für den Wettbewerb vor. Mit Pedro Almodóvar, Xavier Dolan, Ken Loach, den Dardenne-Brüdern und Terrence Malick schickt das Festival große Namen in das Rennen um die Goldene Palme. Eröffnet wird das Festival am 14. Mai mit der Zombie-Komödie „The Dead Don‘t Die“ von Jim Jarmusch. Der Vampir-Film mit Stars wie Bill Murray, Adam Driver und Chloë Sevigny nimmt am Hauptwettbewerb teil.

Eine Chance auf die begehrte Trophäe hat auch die Österreicherin Jessica Hausner mit „Little Joe“. Der Film der 46-Jährigen handelt von einer gentechnisch manipulierten Pflanze, deren Samen unheimliche Veränderungen bei Mensch und Tier hervorrufen. Mit dem Science-Fiction-Drama hat Hausner ihren ersten englischsprachigen Film gedreht.

Mit „Dolor y Gloria“ zeigt der spanische Regisseur Almodóvar in Cannes einen seiner persönlichsten Filme. Das Drama handelt vom Leben und den Erinnerungen eines Regisseurs. Zu den Cannes-Rückkehrern gehört Marco Bellocchio mit der deutschen Koproduktion „Der Verräter“. Darin erzählt der italienische Regisseur die Geschichte eines Mafia-Mitglieds.

Auch Xavier Dolan kehrt mit „Matthias & Maxime“ wieder an die Croisette zurück. Darin erzählt der erst 30-jährige Kanadier, der lange als Regie-Wunderkind galt („Mommy“, „Einfach das Ende der Welt“), die Geschichte zweier Jungen, die sich ineinander verlieben.

Terrence Malick, der 2011 für „Tree of Life“ die Goldene Palme gewann, wird „A Hidden Life“ präsentieren, ebenfalls eine deutsche Koproduktion. Der Film des US-amerikanischen Regisseurs erzählt das Schicksal eines Regime-Gegners, der den Kriegsdienst bei der Wehrmacht verweigert und von den Nazis ermordet wird.

Ken Loach stellt „Sorry we missed you“ vor, ein typischer Loach-Film, wie Frémaux meinte. „Le jeune Ahmed“ der Dardenne-Brüder Jean-Pierre und Luc beschreibt die Zerrissenheit eines 13-jährigen Jungen, der zwischen seinen Idealen und seinem Imam verloren ist.

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Erstellt:
20. April 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
20. April 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. April 2019, 06:00 Uhr

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