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Baisingen

Tauben werden eingefangen

Wie Baisingen sein Taubenproblem angehen will, berichtete Ortsvorsteher Horst Schuh bei der Ortschaftsratssitzung.

04.10.2014

Baisingen. Etwa 180 Tauben wurden im Frühjahr in Baisingen gezählt. „Seither sind es nochmals deutlich mehr geworden“, sagte Baisingens Ortsvorsteher Horst Schuh auf Nachfrage des TAGBLATTS. Grund dafür ist wohl ein offener Dachboden in der Ortsmitte, in dem die Tauben ungestört brüten können. Die Besitzer des Hauses hätten inzwischen nach einem Gespräch zugesagt, das Dach zuzumachen, berichtete Schuh auch im Ortschaftsrat bei der Sitzung am Mittwochabend.

Denn die Tauben sitzen am liebsten auf der Schlossscheune und im Schlosshof. „Und wenn die da waren, kann ich den Hof reinigen lassen“, sagte Schuh. Außerdem soll, wenn der Dachboden erst einmal verschlossen ist, von der Stadt aus ein Taubenfangschlag aufgestellt werden. Das ist eine Art Käfig, in dem zwei Locktauben, Futter und Wasser die Artgenossen anlocken sollen. Der Käfig werde regelmäßig kontrolliert, die gefangenen Tauben beringt und mindestens 80 Kilometer weit weg gebracht. Die Rückkehrquote liege bei etwa 10 Prozent, sagte Schuh. Pro Jahr kostet diese Maßnahme etwa 11 000 Euro.

Außerdem ehrte Schuh den Ortschaftsrat Matthias Baur für 25-maliges Blutspenden.rum

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04.10.2014, 12:00 Uhr

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