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Halle mit Tanz und Spitzensport

Tausende nahmen die neue Volksbank-Arena in Augenschein

Für manche Rottenburger war es das Ereignis des Jahres: Am Wochenende wurde die neue Volksbank-Arena auf dem Hohenberggelände offiziell eröffnet. Ein vielseitiges Programm unterhielt die mehreren tausend Neugierigen.

28.09.2014
  • WERNER BAUKNECHT

Rottenburg. Die Teleskop-Tribüne war ausgefahren, ebenso die Tribünen an den Stirnseiten der Arena: Sitzplätze genug also für die Gäste. Die staunenden Gesichter ließen erkennen, dass die meisten die neue Halle zum ersten Mal betraten. Für die Gala am Samstagabend hatte man sich zuvor auf den Rottenburger Rathäusern eine kostenlose Einlasskarte besorgen müssen.

In seiner Ansprache erinnerte Oberbürgermeister Stephan Neher an die Vorgeschichte des Neubaus: an die ersten Entwürfe, die Finanzierung, die Absprache mit den Vereinen und Schulen und an den Abriss der alten Hohenberghalle – der übrigens auf den Tag genau vor 19 Monaten begann (Ende April 2013). Die Gesamtkosten erwähnte der OB nicht besonders: knapp neun Millionen Euro. Besonders lobte Neher das Engagement des „Fördervereins Hohenberghalle“. Dieser wird nun zwar aufgelöst, aber der OB hatte einen Vorschlag parat: „Alle vom Förderverein Halle wechseln über in den Förderverein Stadtbibliothek.“

Spitzenturner des Olympiastützpunkts Stuttgart führten die Halle dann ihrem eigentlichen Zweck zu: dem Sport. Mit atemberaubenden Kunststücken an Ringen, Barren oder Seitpferd brachten die jungen Kunstturner die Zuschauer immer wieder zu jubelndem Szenenapplaus. Zum Ende schaffte Junior-Turner Fabian sage und schreibe 65 Flanken, also Drehungen um die eigene Achse, während er sich mit einem Arm in die Höhe drückte.

Die Behindertensportler des TV Rottenburg brachten mit ihrer Tanzeinlage das gesamte Publikum auf die Beine. Alle zusammen sangen und bewegten sich zum „Fliegerlied“ und sorgten so für ausgelassene Stimmung in der Arena.

Tausende nahmen die neue Volksbank-Arena in Augenschein
Rope Skipping ist mehr als Seilhüpfen.Bilder: Faden

Nach der Pause segneten der katholische Dompfarrrer Harald Kiebler und der evangelischen Pfarrer Jürgen Huber die neue Halle. Dem folgte das Turnen Rottenburger Schulen, ein unterhaltsames Durcheinander mit sportlichen Höchstleistungen: Flickflack, im Handstand laufen, Salti und Schrauben.

Auch die Demonstration der Rollstuhl-Basketballer machte Appetit auf mehr. Die Rollstuhler, so hieß es, würden gerne einmal ein Ligaspiel in der neuen Halle durchführen. Nach dem Rope-Skipping der TVR-Abteilung und der Präsentation der Fußballschule des FC Rottenburg kam es zum Schlagerspiel im Fußball: Stadtverwaltung/Gemeinderat gegen die C-Jugend des FC. Um es kurz zu machen: Den Ehrentreffer der Stadt zum „brasilianischen“ 1:7 schoss Bürgermeister Thomas Weigel mit einem glücklichen Abstauber.

Den letzten Auftritt des Abends leitete die Wurmlinger Mädchenband Flash mit „Proud Mary“ ein: Volleyball, TVR-Aktive gegen die Allstars. Da spielte die aktuelle Bundesliga-Mannschaft gegen ehemalige Rottenburger wie Stefan Schneider oder Stefan Schmeckenbecher. Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger kommentierte dieses Aufeinandertreffen der Generationen. Die „Alten“ hielten gut mit und mussten sich mit 13:15 nur knapp geschlagen geben.

Am Sonntag dann war der „Tag der offenen Tür“. Vor dem Haupteingang waren Tische und Bänke aufgebaut, die FC-Gaststätte bewirtete. In der Halle war ein Parcours unterschiedlichster Spiel- und Sportstätten aufgebaut. Ein Paradies für Kinder. Unter Anleitung von Trainern des Sportparks gab es vielfältige Vorführungen: Hip-Hop-Tänze, Auftritte der Turnermädels oder Zumba mit Instruktorin Silke Schulz.

Wohl mehrere Tausend Neugierige kamen über den Tag verteilt. „Schön ist sie geworden“, war dabei der meistgehörte Satz.

Den Abschluss des Festwochenendes bildete ein erstklassiges Volleyball-Spiel des TV Rottenburg gegen den ehemaligen Schweizer Meister aus Amriswil (siehe unsere Regionalsport-Seiten).

Die Stadtkapelle eröffnete das Programm, danach kündigte Hallenmoderator Ingo Pufke einen Flashmob Rottenburger Schulen an.

In der Pause ergötzten die Besucher sich am Catering. Italienisch war das Motto, denn im Angebot war Caprese, Insalata di Mare, Büffelmozarella oder Rindefiletscheiben mit Rucola. Dazu ein guter Roter oder Weisser, direkt aus bella Italia. Den Geschmack der Besucher traf die Wahl offenkundig, denn es bildeten sich lange Schlangen an der Essensausgabe. Auch Stadtführer Jürg Gaebele stand beim Rotwein an. Er sah die Halle zum ersten Mal, und war ordentlich beeindruckt. „Das steht Rottenburg gut zu Gesicht“, meinte er.

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28.09.2014, 12:00 Uhr

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