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Technik und Forschung beflügeln den Süden
Innovation

Technik und Forschung beflügeln den Süden

Prognos-Studie sieht die Achse Karlsruhe-Stuttgart-München als führend in Deutschland. Die Handelskammern wollen das ausbauen.

28.04.2017
  • HELMUT SCHNEIDER

Ulm. Eine Prognos-Studie sieht die Achse Karlsruhe-Stuttgart-München als führende Region für Technik und Industrie in Deutschland. In dieser Region mit ihren 9,7 Millionen Einwohnern wird jedes dritte Patent angemeldet und arbeitet jeder fünfte Ingenieur.

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) von Baden-Württemberg und Bayern bilden deshalb nun die „Technologieachse Süd“. Unter diesem Marketingbegriff soll das öffentliche und politische Bewusstsein für die Stärken der Südachse geschärft werden.

Auch die Forschungseinrichtungen seien im Süden weit überdurchschnittlich vertreten, ebenso der Anteil der Studenten in den technischen Studiengängen (MINT), betont die Studie, die der SÜDWEST PRESSE vorliegt. 60 Universitäten und Hochschulen haben entlang der „Technologieachse Süd“ ihren Sitz. Der Umsatz der Industrieunternehmen ist überdurchschnittlich hoch, sie beschäftigen knapp 28 Prozent der bundesdeutschen Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung. Die neue Achse ist nach Einschätzung von Prognos-Autor Tobias Koch das wirtschaftlich stärkste Stück Deutschlands, zumindest unter dem Blickwinkel von Industrie und Innovation. Auch im europäischen Vergleich gehöre die Region in die Spitzengruppe.

Dies wollen die beteiligten Wirtschaftskammern der Öffentlichkeit, aber vor allem auch der Politik klarmachen. „Wir müssen dieses Bewusstsein bilden“, sagt Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm.

Zumal sich der technologische Spitzenreiter im Süden ein stärkeres Engagement des Bundes beim Ausbau der Infrastruktur erhofft – nicht nur von Straße und Schiene, sondern nicht zuletzt auch von Datenautobahnen. „Standortentscheidungen sind heute Entscheidungen über die Infrastruktur“, sagt Peter Kulitz, Präsident der IHK Ulm.

Sein Augsburger Kollege Andreas Kopton unterstreicht dies und sagt, der Weg zu einer zukunftstauglichen Infrastruktur sei noch weit.

Kommentar und Wirtschaft

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28.04.2017, 06:00 Uhr

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