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Bonn

Telekom rüstet Telefonleitungen fürs Internet auf

Die Deutsche Telekom bekommt grünes Licht für den Ausbau schneller Internet-Anschlüsse mit Hilfe der umstrittenen Vectoring-Technik. Die Bundesnetzagentur will ihre Entscheidung nun der EU-Kommission zur Freigabe vorlegen.

08.04.2016
  • DPA

Bonn. Der Plan der Telekom, für sechs Millionen Haushalte schnelleres Internet auf Basis der herkömmlichen Kupferleitungen anzubieten, hatte in den vergangenen Monaten heftige Diskussionen ausgelöst. Konkurrenten sprachen von einer "Remonopolisierung" und kritisierten, dass so dem Glasfaser-Ausbau in den betroffenen Gegenden die wirtschaftliche Grundlage entzogen werde. Aus technischen Gründen müssen beim Vectoring über 100 000 Anschlüsse von Wettbewerbern abgeklemmt werden.

Netzagentur-Chef Jochen Homann erklärte, der Entwurf greife konstruktive Vorschläge auf. Unter anderem soll die Telekom mit Sanktionen belegt werden, wenn sie Ausbauversprechen nicht einhalte. "Wir kommen auch nach nochmaliger intensiver Analyse zu dem Schluss, dass ein Vectoring-Ausbau der Nahbereiche hilft, den Breitbandausbau zu fördern", sagte Homann.

Mit Vectoring-Technik kann über Kupferleitungen schnelles Internet angeboten werden. Dazu müssen die Verteilerkästen aufgerüstet werden. Die Telekom verpflichtet sich, bis 2018 Nahbereiche mit der Technologie zu erschließen.

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08.04.2016, 06:00 Uhr

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