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Umfrage

Termindruck macht immer häufiger krank

Umstruktierungen und Personalabbau erhöhen den Stresspegel von Arbeitnehmern.

24.01.2017
  • AFP

Düsseldorf. Termindruck und eine hohe Arbeitsintensität machen immer mehr Arbeitnehmer krank. Laut Hans-Böckler-Stiftung sagten rund 60 Prozent der gut 2000 Betriebsräte, die Beschäftigten litten „massiv“ darunter. In der Betriebsrätebefragung berichteten 44 Prozent von hohem Verantwortungsdruck, 27 von regelmäßig störenden Unterbrechungen der Arbeit und 23 Prozent von mangelnder Planbarkeit der Arbeitszeiten. In einem Fünftel der Betriebe herrscht demnach die Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren.

Gründe sind den befragten Betriebsräten zufolge Umstrukturierungen, die es in jedem zweiten Unternehmen in den zwölf Monaten vor der Befragung gab, und Personalabbau. In vielen anderen Betrieben sei die Personalausstattung schlicht zu gering. 74 Prozent der Betriebsräte gaben dies als Problem an. Besonders schlimm ist die Lage in Erziehungs- und Gesundheitsberufen sowie im öffentlichen Dienstleistungssektor generell.

Es sei zu vermuten, dass viele Unternehmen die Personaldecke aus Kostengründen „so dünn wie möglich halten“, erklärte Expertin Elke Ahlers.

Den Druck erhöhen zusätzlich die neuen Techniken der Leistungssteuerung: Zielvereinbarungen und Vertrauensarbeitszeit vergrößerten zwar den Spielraum für Selbstbestimmung und Selbstorganisation, gingen aber auch mit höheren Anforderungen und mehr Stress einher. afp

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24.01.2017, 06:00 Uhr

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