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Bamberg-Besieger gegen die Großkopfeten

Testspiel dahoam – Bundesligist Tübingen erwartet FC Bayern

Am Sonntag (18.30 Uhr) haben die Fans der Walter Tigers Tübingen ihren Basketball-Entzug überstanden: Gegen den FC Bayern München präsentiert sich der Erstligist erstmals vor heimischem Publikum in der Paul-Horn-Arena. Und will nach Bamberg den nächsten Großkopfeten ärgern.

07.09.2012
  • Hansjörg Lösel

Tübingen. Die Münchner Journalisten freuen sich immer, wenn Uli Hoeneß an ein Mikrofon tritt. Auch auf der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz der Basketballer des FC Bayern war der Präsident wieder für ein Zitat zu haben. „Ich bin von der Droge Basketball infiziert”, sagte Hoeneß, „wir müssen zwar nicht, aber wir können Deutscher Meister werden!“

Um diese Vorgaben aus der Chef-Etage zu erfüllen, haben die FCB-Basketballer personell nochmals zugelegt. Was nicht besonders schwer fiel, da die Münchener laut Abendzeitung im zweiten Jahr nach dem Bundesliga-Aufstieg satte acht Millionen Euro zur Verfügung haben. Zum Vergleich: Die Tigers kratzen in ihrem Etat nicht mal an der Zwei-Millionen-Marke. Bayern holte unter anderem den US-Spielmacher Tyrese Rice, der den Tigers noch aus seiner Zeit bei den Artland Dragons in (un-) guter Erinnerung ist. Zudem kamenStars wie Brandon Thomas (Artland), der 2,06 Meter große Lawrence Roberts und der israelische Dreier-Spezialist Yotam Halperin.

Die Promi-Dichte im Kader der Bayern hat für den ehemaligen Tübinger Aleksandar Nadjfeji allerdings unangenehme Folgen: Der 35-Jährige (2009 bei den Walter Tigers unter Vertrag) gibt in der kommenden Spielzeit den Standby-Profi und springt nur ein, wenn einer der anderen ausländischen Spieler verletzt ist – ab dieser Saison greift in der Bundesliga die „6+6-Regel“, so dass nur noch sechs ausländische Spieler pro Team erlaubt sind.

Am Sonntag fehlen den Bayern allerdings noch einige Nationalspieler, die in der EM-Qualifikation unterwegs sind. Doch auch ohne Robin Benzing, Jan Jagla und den Israeli Yotam Halperin sollte der ehemalige Bundestrainer Dirk Bauermann genug Alternativen auf seiner Bank finden. Und wenn nicht, wird Uli Hoeneß aktiv.

Testspiel dahoam – Bundesligist Tübingen erwartet FC Bayern
Aleksandar Nadjfeji und Trainer Igor Perovic sehen sich am Sonntag wieder – allerdings ist Routinier Nadjfeji beim Münchener Star-Ensemble in dieser Saison nur noch in der zweiten Reihe.Archivbild: Ulmer

Beim Dauerrivalen Ulm haben die Walter Tigers Tübingen gestern Abend ein Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit 73:88 (31:48) verloren. Dabei steckte den Tübingern der Überraschungs-Coup zwei Tage zuvor beim Deutschen Meister Bamberg noch in den Knochen. „Wir waren nicht frisch“, sagte Trainer Igor Perovic, „Ulm spielt hervorragend als Team zusammen, man sieht, dass sich ein Großteil schon seit einem Jahr kennt.“ Im Duell der Center-Kolosse verbuchte der Ulmer John Bryant einen Punktsieg: „Kenny Frease war gut, aber Bryant war exzellent“, sagte Perovic. Der ehemalige Tübinger Dane Watts überzeugte ebenfalls mit 23 Punkten und 11 Rebounds. Die Ulmer hatten bereits vor einer Woche den FC Bayern besiegt. „Momentan ist Ulm besser als Bamberg“, sagt Perovic.

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07.09.2012, 12:00 Uhr

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