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The Boss

The Boss

Ulknudel Melissa McCarthy spielt eine skrupellose Unternehmerin, die nach einer Haftstrafe nochmals durchstartet.

The Boss

USA 2016

Regie: Ben Falcone
Mit: Melissa McCarthy, Kristen Bell, Peter Dinklage

99 Min. - ab 12 Jahren

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18.01.2016
  • CHRISTIAN FAHRENBACH, dpa

Melissa McCarthy ist  in den USA einer der erfolgreichsten Filmstars der Stunde. Egal ob „Spy – Susan ­Cooper Undercover“, „Taffe Mädels“ oder „Brautalarm“: Wenn die 45-Jährige in derben Frauen-Komödien mitspielt, klingeln die Kinokassen. In Deutschland ist das noch ein wenig anders, und ihr neuester Film „The Boss – Dick im Geschäft“ wird daran wohl nichts ändern.

Es geht um Michelle Darnell, schwerreiche Vorstandsvorsitzendedreier Riesenunternehmen, Motivationstrainerin und Powerfrau. Das schöne Leben hat ein Ende, als Darnell wegen Insiderhandels ins Gefängnis muss. Zurück in Freiheit, quartiert sie sich bei ihrer alleinerziehenden früheren Assistentin (Kristen Bell) und deren Tochter Rachel ein. Bei deren Pfadfinder-Treffen soll der Wohltätigkeitsverkauf von Keksen vorangebracht werden, aber Darnell hat einen eigenen Plan. Mit einem Brownie-Imperium soll es zurückgehen an die Spitze der US-Unternehmenswelt.

Das liest sich wie ein hanebüchener Plot und kam bei der US-Kritik auch so an: Die Charaktere blieben platt und der Inhalt sei „dünn wie Papier“. Auch in Sachen Witz hat der Film ein Problem. Einige Sprüche landen dank McCarthys guten Gespürs für Timing. Den Kern aber bilden Zoten über Geschlechtsteile und Oralverkehr – am liebsten vor Kindern gerissen.

 Immerhin wird McCarthys massive Statur nicht für laue Gags eingesetzt. Gut getroffen ist auch der Unternehmenssprech: Mit Worthülsen über „das große Geld“ werden Show-Großkapitalisten à la Donald Trump aufs Korn genommen. Beides geht aufs Konto McCarthys, die als Produzentin und Drehbuchautorin gearbeitet hat. Unterm Strich schadet der Film ihrem Image nicht. Die nächste Rolle hat sie bereits im Kasten: Im Juli läuft eine in den Hauptrollen weiblich besetzte Fortsetzung der „Ghostbusters“ an.

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18.01.2016, 12:24 Uhr

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