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The Hills Have Eyes 2

Und wieder liegt ein Stamm kannibalischer Mutanten auf der Lauer ...

Und wieder liegt ein Stamm kannibalischer Mutanten auf der Lauer ...

THE HILL HAVE EYES 2
USA

Regie: Martin Weisz
Mit: Michael McMillian, Jessica Stroup, Daniella Alonso

- ab 18 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.11.2015

Mehr als 4000 Kilometer wälzt sich der Kongo, Afrikas wasserreichster Strom, durch das gleichnamige, von Kriegen zermürbte Land. 2005 unternahm der belgische Dokumentarfilmer Thierry Michel eine Exkursion von der Mündung bis zur Quelle des Flusses, der – wie es etwas pathetisch heißt – „im Rhythmus des Glücks und des Leids von Afrika vibriert.“

Im Stil einer Reisereportage versammelt der Film vor allem Impressionen. Anfangs ergeben sie das Bild einer virilen Lebensader, an der entlang Armut und Elend, aber auch Reichtum an natürlichen und kulturellen Ressourcen sich konzentriert. Massen an Menschen und Waren machen die Frachtschiffe zu kleinen Dörfern. Kapitäne lenken ihre rostigen Barkassen nach uralten Karten um die Stromschnellen. An einer Universität am Ufer hütet ein einsamer Professor die verfallenden Exponate.

Doch je tiefer die Reise ins Landesinnere geht, desto sichtbarer werden die jeden Fortschritt blockierenden Spuren des Krieges. Da stehen seit 15 Jahren gigantische Masten im Urwald, ohne dass die Stromkabel geliefert würden. Kinder graben mit bloßen Händen nach Bodenschätzen. Krankheiten rotten ganze Familien aus. Ein Warlord unterfüttert seine Kriegsberichte kokett mit Bibelzitaten.

Das sind gewiss nachhaltig schockierende Eindrücke – die (auch im Westen liegenden) Interessen hinter den Rohstoffkriegen bleiben jedoch völlig unterbelichtet. Etwas dubios sind auch die unkommentiert eingeschnittenen historischen Filmaufnahmen. Sie vermitteln beinahe den Anschein einer glücklichen Kolonialzeit, als sich die Afrikaner noch nicht um sich selbst kümmern mussten.

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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03.04.2007

12:00 Uhr

Slawa schrieb:

grotten schlecht!!!



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