Thema Geldanlage: So sparen die Deutschen in Zeiten der Pandemie

13.10.2021

Bild: Pixabay

Eine aktuelle Studie zeigt, dass für mehr als zwei Drittel der Deutschen das Sparen durch die Coronakrise an Bedeutung gewonnen hat. Seit Beginn der Krise achten sie beim Konsumieren mehr auf die Preise und haben bei ihren Ausgaben den Rotstift angesetzt.

Erstaunlich ist dabei: Jede fünfte befragte Person wirft das Ersparte ins gute alte Sparschwein und verzichtet so auf eine mögliche Rendite.

Fast 70 Prozent achten seit Corona mehr auf ihre Ausgaben

Wie eine vom digitalen Versicherungsunternehmen Clark ins Leben gerufene und vom Marktforschungsinstitut YouGov durchgeführte Studie zeigt, haben 69 Prozent der Befragten vermehrt Geld gespart. Jeweils 16 Prozent haben ihre Ausgaben reduziert beziehungsweise beim Einkaufen mehr auf die Preise geachtet.

14 Prozent geben an, aufgrund der Pandemie mehr Geld aufs Sparkonto zu legen oder es in Aktien oder andere Anlageformen zu investieren. Für die Daten der Online-Umfrage wurden 1.018 Personen im Juni 2021 befragt. Die Ergebnisse der Umfrage wurden gewichtet und sind für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren repräsentativ.

Rentenversicherungen und betriebliche Altersversicherungen bei der Altersvorsorge gleichauf

Die private Vermögensbildung fürs Alter wird auch in Pandemiezeiten von vielen Deutschen weiter vorangetrieben. 22 Prozent wählten dafür eine klassische Rentenversicherung, das sind ebenso viele wie die, die in eine betriebliche Altersversicherung einzahlen. In eine Riester-Rente investieren hingegen nur 14 Prozent der Befragten.

Diese Umfrageergebnisse sind grundsätzlich positiv, denn: Für viele Deutsche wird die gesetzliche Rente allein nicht mehr ausreichen, um den Erhalt des eigenen Lebensstandards im Alter zu gewährleisten. Private Altersvorsorge ist deshalb wichtiger denn je, wenn Altersarmut vermieden werden soll.

Nach wie vor beliebt: das Tagesgeldkonto

Laut der Clark-Studie wird das Tagesgeldkonto am meisten zur Geldanlage genutzt: 24 Prozent der Befragten haben sich für diese Art des Sparens entscheiden, obwohl es heutzutage kaum noch Zinsen bringt.

Auf Platz zwei folgt eine echte Überraschung: 20 Prozent nutzen zum Geldanlegen das Sparschwein – ein Aufbewahrungsort, in dem Euros nicht die geringsten Zinsen erwirtschaften. Was vielleicht noch schlimmer ist: Durch die Inflation verlieren die so aufbewahrten Beträge im Laufe der Zeit immer mehr von ihrem Wert.

18 Prozent der Studienteilnehmer machen es anders: Sie investieren in Sparpläne für Aktien oder Fonds, um eine Rendite zu erzielen. 13 Prozent legen ihr Geld mit ETF-Sparplänen an. Bei den ETFs („Exchange Traded Funds“) handelt es sich um börsengehandelte Indexfonds, die einen Index wie zum Beispiel den DAX nachbilden.

Online-Finanzwissen für junge Sparer

Gerade die jungen Anleger der Generation Z setzen zunehmend auf Aktien und ETFs. Das nötige Know-how zum Traden mit dem Smartphone holen sie sich aus dem Netz, denn an den Schulen wird die Finanzbildung eher klein geschrieben. Die Online-Angebote reichen von umfangreichen Fachportalen wie Finanztip.de über viele jugendaffine Inhalte der Banken und Versicherungen bis hin zu informativen Finanz-Podcasts.

Letztere zeichnen sich durch lockere, aber informative Hörbeiträge rund um das Thema Finanzen aus, wie etwa die Podcasts des Finanzdienstleisters tecis. Das Unternehmen hat die Beiträge bewusst so konzipiert, dass sie die den Mangel an schulischer Finanzbildung ausgleichen helfen und die Hörerinnen und Hörer zu kompetenten Kunden machen, die finanzielle Entscheidungen sicher treffen.

Frei nach dem Motto „tecis – Finanzberatung deiner Generation“ sprechen die jungen tecis-Berater dabei altersgerecht über Themen wie die Inflation, Möglichkeiten der Vermögensbild

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Erstellt:
13. Oktober 2021, 09:02 Uhr
Aktualisiert:
13. Oktober 2021, 09:02 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2021, 09:02 Uhr

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