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Tierversuche am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik


Das eindrucksvolle Treffen der weltweit führenden Hirnforscher in Tübingen kann nicht verdecken, dass die vor kurzem noch gefeierte Disziplin unter Druck geraten ist.

Nachdem das Amtsgericht das Verfahren gegen den Neurowissenschaftler und Max-Planck-Direktor Nikos Logothetis eingestellt hat, hat auch der Verwaltungsrat der Münchner Max-Planck-Gesellschaft seine Auflagen zurückgenommen. weiterlesen

Der Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ kritisiert die am Mittwoch vom Amtsgericht mitgeteilte Einstellung des Verfahrens gegen Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. weiterlesen

Der 67-jährige Bereichsleiter, der 49-jährige Versuchsleiter und der 55-jährige stellvertretende Tierhalter sollen Geldstrafen zahlen, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. weiterlesen

Wissenschaftler haben in Baden-Württemberg 2016 an rund 481 000 Tieren Versuche unternommen - so viel wie in keinem anderen Bundesland und etwa 20 000 mehr als im Vorjahr. weiterlesen

Nach dem Ende der umstrittenen Affenversuche am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen hat das Institut neun Tiere für weitere Versuche ins Ausland vermittelt. weiterlesen

Die Versuche mit Affen am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik sind abgeschlossen. Es befinden sich keine Affen mehr in der Tierhaltung auf dem Max-Planck-Campus. weiterlesen

Nach der Kritik von Tierschützern laufen Versuche mit Affen im Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik (MPIBK) in Tübingen voraussichtlich im April aus. weiterlesen

Das Gutachten zu den umstrittenen Affenversuchen am Tübinger Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik ist fertig. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft am Freitag. weiterlesen

Das Max Planck Institut für biologische Kybernetik hat Hinweise auf Falschinformationen durch einen Versuchsleiter zu den Vorwürfen einer ehemaligen Praktikantin. weiterlesen

Die Debatte um die Tierversuche am Tübinger Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik nimmt kein Ende. Und beide Seiten, Wissenschaftler und organisierte Tierschützer, liefern sich ein Pingpong der Argumente und Emotionen – mit Zitaten in Berichten, Gastbeiträgen und Leserbriefen. Das TAGBLATT hat über Jahre immer wieder beide Seiten ausführlich zu Wort kommen lassen, hat das Thema in vielen Facetten auch in Kommentaren eingeordnet, dabei differenziert und abgewogen. weiterlesen

In der anhaltenden Diskussion um die umstrittenen Tübinger Affenversuche dokumentier das TAGBLATT eine Stellungnahme des MPI-Direktors Nikos Logothetis. Weitere Artikel und Kommentare haben wir in unserem Dossier zusammengefasst. weiterlesen

Mit zwei Demonstrationszügen protestierten mehr als 400 Menschen gegen Tierversuche am MPI.Auch wenn die Forscher ihre Affenversuche einstellen sollten, werde der Protest nicht enden. weiterlesen

Eine ältere, gepflegte Frau mit Seidenschal um den Hals läuft über den Holzmarkt. Sie blickt auf die Tierschützer, die dort demonstrieren, und sagt hörbar: „Alles Arschlöcher!“ Kurz darauf laufen zwei junge Männer in Sakkos vorbei, einer zischt: „Scheiß Tierschützer!“

Mit dramatischer Musik unterlegt ist das Tübinger Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik aus der Ferne, durch einen Zaun gefilmt, als wäre nur eine geheime Aufnahme möglich. Danach folgen Auszüge aus Videos der Soko Tierschutz von Affen mit Implantaten im Kopf, Affen, die verhaltensauffällig im Käfig hin und her laufen und die sich gegen das so genannte Stangentraining wehren. Schnitt. Zu lieblich positiver Musik wird über den Vortrag von Jane Goodall in Tübingen berichtet. Auch der neueste Fernsehbeitrag von Stern TV vom Mittwochabend ist großes Gefühlskino. weiterlesen

Für das Wochenende planen Tierschützer weitere Demonstrationen. Das Max-Planck-Institut erklärt: Nikos Logothetis bleibt bei seinem Beschluss, nicht mehr mit Primaten zu forschen. weiterlesen

Sie kam über den Seitengang hinunter in den Hörsaal N 6 auf der Morgenstelle. Eine kleine Frau, in einer Art praktischem Wettermantel, eher zurückhaltend-erstaunt in die vollbesetzten Reihen blickend – 700 Menschen füllten den Saal. Und nicht wenige standen schon auf zur standing ovation, kaum dass sie die Frau gesehen hatten. weiterlesen

In vier Monaten werden am Tübinger Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik die Versuche mit Affen vorläufig beendet. Manche Affen werden getötet, um anschließend ihre Gehirne untersuchen zu können. Für andere wird derzeit nach einem Platz bei anderen wissenschaftlichen Einrichtungen gesucht. Der Leiter des Instituts, Nikos Logothetis, bleibt bei seinem Entschluss, künftig nur noch an Nagetieren zu forschen.

Etwa hundert Tierschützer protestierten am Samstag in der Tübinger Altstadt gegen Tierversuche am Tübinger Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik und stellten Fragen. weiterlesen

Hat der Tübinger Max-Planck-Forscher Nikos Logothetis seine Mitarbeiter angewiesen, Fotos und Videos über Affenversuche zu vernichten? Das behauptet zumindest die „Soko Tierschutz“ und stellte Anzeige bei der Tübinger Staatsanwaltschaft. Das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik bestreitet die Vorwürfe. weiterlesen

Das Tübinger Max-Planck-Institut lud nach fünfjähriger Pause am Samstag erstmals wieder zum Tag der offenen Tür. Zirka 1000 Besucher kamen. An allen Zugängen hatten sich Aktivisten der Initiative Soko Tierschutz postiert. weiterlesen

Die Affenversuche am Max-Planck-Institut in Tübingen sollen eingestellt werden. Tierschützer zweifeln daran – und gehen auf die Straße. weiterlesen

Rund 500 Demonstrierende trugen am Samstag ihren Protest gegen Tierversuche in Tübingen auf die Straße. Unter anderem kritisierten sie das neue Informationsfreiheitsgesetz. weiterlesen

Wie einzelne Schaltkreise in den stark verzweigten Netzwerken des Gehirns funktionieren, das erforschen Mitarbeiter des Tübinger Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik mit einer neuen Methode: der Optogenetik. weiterlesen

Die Arbeitsbelastung ist bei der Tübinger Staatsanwaltschaft anhaltend hoch: 2015 bearbeitete die Behörde in der Charlottenstraße 49809 Verfahren, ein neuer Höchstwert. Bei nahezu allen Delikten nahmen die Fallzahlen zu. Mit zwei Ausnahmen: Bei Steuerstrafverfahren und Schwerstkriminalität haben sie sich mehr als halbiert. weiterlesen

Die Ermittlungen gegen das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik sind nach wie vor nicht abgeschlossen. Tierschützer hatten den Forschern Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen.

Eine Mitarbeiterin des Max-Planck-Instituts Tübingen hatte im vergangenen Jahr körperliche Angriffe durch Tierschützer angezeigt. Erst jetzt wurde bekannt, dass sie die Straftat nur erfunden hatte. weiterlesen

Mit einer Unterschriftenaktion wollen die „Ärzte gegen Tierversuche“ die Affenversuche in Tübingen stoppen. Morgen übergeben sie im Landwirtschaftsministerium 110 771 Unterschriften.

Ist das der Startschuss für eine neue Debattenkultur? Tübinger Forscher diskutierten mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer über Tierversuche. Beim Ortstermin gewährten sie Einblicke in die Affengehege. weiterlesen

Nach wie vor haben die Tierversuchsgegner keine Mühe, ihre Anhänger zu mobilisieren. Gut 700, so schätzt das Ordnungsamt, zogen am Samstag wieder protestierend durch Tübingen. weiterlesen

Warum machen Wissenschaftler Tierversuche? Das ist eine Frage, die in erster Linie die Wissenschaftler selbst beantworten können – und sollten, sagt Florian Dehmelt. Er hat zusammen mit anderen die Initiative Pro-Test Deutschland gegründet. weiterlesen

Nach der Ankündigung des Tübinger Neurowissenschaftlers Nikos Logothetis, nicht mehr an Affen zu forschen, erwägt die Max-Planck-Gesellschaft eine komplette Neuausrichtung des Instituts. Außerdem hat sie die Umbauten an Gehegen und Tierpflegestation gestoppt. weiterlesen

In der Tierversuchsdebatte hat sich die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer bislang eher zurückgehalten. Kein Wunder: egal, in welche Richtung sie sich bewegt: Sie wird jemandem auf die Füße treten müssen. Die Anfeindungen innerhalb ihrer Partei sind zum Teil vehement. Immerhin haben die Grünen in ihrem Programm zur Landtagswahl 2011 den Ausstieg aus der tierexperimentellen Forschung mit Primaten gefordert, wie sie in Tübingen am Max-Planck-Institut und der Universität gemacht wird.

Etwa zehn Polizisten und ein Staatsanwalt durchsuchten am Dienstag das Tübinger Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik. Sie ermitteln wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche sowie zwei weitere Tierschutz-Organisationen haben bei der Staatsanwaltschaft Tübingen Strafanzeige gegen Forscher des Max-Planck-Instituts für Biologische Kybernetik in Tübingen (MPI) eingereicht - namentlich gegen Arbeitsgruppenleiter Prof. Nikos Logothetis sowie gegen weitere MPI-Mitarbeiter. weiterlesen

Sind Versuche von Hirnforschern mit Rhesus-Affen, wie sie in Tübingen am Max-Planck-Institut und an der Universität gemacht werden, legitim? Oder vielmehr ethisch nicht begründbar? Letztere schrieb die Tierethikerin Friederike Schmitz in ihrem Debattenbeitrag für das SCHWÄBISCHE TAGBLATT im Vorfeld der großen Tierschutzdemo am Wochenende. Auch nach der Demo gehen die Tierversuche – und die Debatte – weiter. Hier ein Beitrag des Radioonkologen Martin Bleif. weiterlesen

Friedlich protestierten am Samstag rund 800 Gegner von Tierversuchen. Sie bildeten eine Menschenkette um das Max-Planck-Institut in Tübingen. weiterlesen

Das Kuratorium der Tübinger Max-Planck-Institute für Entwicklungsbiologie und für Biologische Kybernetik setzt den Tierversuchen enge Grenzen und verteidigt Mitarbeiter gegen Angriffe.

Die Primatenforscherin Jane Goodall äußerte in einem Interview ihr Entsetzen über die Affen-Versuche am Max-Planck-Institut. Sie hoffe, diese würden sofort eingestellt.

16 Tage ist es her, dass bei „Stern-TV“ gezeigte Bilder von Tierversuchen am Tübinger Max-Planck-Institut eine Welle der Entrüstung ausgelöst haben, wie sie Tübingen selten erlebt hat. Betrachtet man die Diskussionen, oder vielleicht sollte man besser sagen: die Reaktionen, die es seither gab, kommt man zu einem frustrierenden Ergebnis.