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Endlich sesshaft

Tigers beziehen neues Quartier

Seit Robert Wintermantel vor vier Jahren Manager der Tübinger Basketballer wurde, hat er darauf hin gearbeitet, und gestern war es so weit: Die Walter Tigers haben ihre neue Trainingsstätte bezogen.

19.09.2012
  • hansjörg lösel

Tübingen. In der Luft liegt noch der Geruch nach frischer Farbe, der Parkettboden blitzt, als Igor Perovic sein Team gestern um 11 Uhr in der Ballspielhalle im französischen Viertel begrüßt. Aus dem abgewrackten einstigen Militärgebäude ist in wenigen Wochen eine freundliche, helle Sporthalle geworden. Dass die Körbe gestern zunächst noch nicht auf Originalhöhe (3,05 Meter) hängen, haben die Basketballer verschmerzt. Viel wichtiger ist den Profis der gelenkschonende Untergrund – der harte Boden der Paul-Horn-Arena ging auf die Dauer an die Knochen.

Für die Basketballer endet damit ein jahrelanges Nomaden-Dasein: die Tigers pendelten jede Woche zwischen bis zu sechs Hallen hin und her. In der Ballspielhalle haben die Tigers nun feste Übungszeiten, täglich vormittags und abends je zwei Stunden. „Es ist ganz wichtig, dass wir jetzt einen festen Anlaufpunkt haben“, sagt Manager Robert Wintermantel. Am 160 000 Euro teuren Umbau beteiligen sich die Tigers mit 120 000 Euro, die sie über 20 Jahre hinweg abbezahlen.

Die Tübinger Hallensituation entspannt sich so zumindest ein bisschen: Wenn die Tigers im Französischen Viertel trainieren, werden in der Paul-Horn-Arena gleich drei Felder frei. „Wir schaffen so Kapazitäten für andere Gruppen und Vereine“, sagt Wintermantel.

Auch im neuen Quartier hat Perovic gestern übrigens an einem Ritual während der Vorbereitung festgehalten: Zu Beginn der Einheit stellte der Coach seine Spieler erst mal auf die Waage.hdl

Tigers beziehen neues Quartier
Den passenden Boden unter den Füßen: Die Walter Tigers gestern bei ihrem ersten Training auf neuem Belag.Bild: Ulmer

Der Haussegen hängt schief bei Basketball-Erstligist Ludwigsburg: Club-Boss Alexander Reil will den Vertrag mit Jerry Green auflösen, der angeblich nicht fit sein soll. Doch der US-Spielmacher pocht auf Vertragserfüllung. Kein Wunder: Der Kontrakt, der über insgesamt drei Jahre und noch bis 2013 läuft, garantiert Green ein jährliches Netto-Einkommen von 130 000 Euro. Zudem haben sich die Ludwigsburger auch im Streit von Center Kurt Looby getrennt.

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19.09.2012, 12:00 Uhr

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