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Wenn die Hand nicht locker ist

Tischtennis: Lützenhardterin Nejla Yaman bei Rückkehr in Mühringen super nervös

Die Ex-Mühringerin Nejla Yaman ist gestern nach sehr langer Zeit mal wieder in ihrer Halle gewesen, in der sie einst, das Tischtennisspielen erlernt hatte. Die 36-jährige Lützenhardterin war es dann auch, die den Ehrenpunkt für den Verbandsliga-Aufsteiger zuließ. Sie unterlag Hannah Sauter klar in drei Sätzen. Einige andere Spiele waren hart umkämpft, sodass sich die Mühringerinnen unter Wert geschlagen haben.

03.11.2015
  • Sascha Eggebrecht

Mühringen. Gestern, kurz vor 11 Uhr in der Mühringer Sporthalle. Die Lützenhardterin Nejla Yaman steht entspannt am Tresen und unterhält sich mit den Mühringerinnnen Melanie Schmidt und Ramona Schüle. Vielleicht hat das Trio etwas in Erinnerungen geschwelgt. Denn vor etlichen Jahren haben sie zusammen in einem Team gespielt. Heute waren sie Gegner.

„Meine Hand war nicht so locker wie sonst. Ich war doch viel nervöser als sonst“, sagt Nejla Yaman. Vielleicht war dies auch der Grund, warum die Spielerin gegen Hannah Sauter völlig chancenlos war. „Ich habe heute sicherlich nicht das abgerufen, was ich spielen kann“, erklärt Nejla Yaman. Und fasst hätte sie auch noch ihr zweites Einzel verloren. Gegen die Mühringerin Melanie Schmidt lag sie schon mit 0:2-Sätzen zurück, ehe sie das Spiel noch drehte. Hätte ich das Spiel verloren, wäre ich heute gar nicht mehr ansprechbar gewesen“, sagt Nejla Yaman.

Wortlos war Melanie Schmidt auch – fast. Zunächst holte sie mit ihrer Doppelpartnerin Ramona Schüle einen 0:2-Satzrückstand gegen Sabine Holzwarth und Jessica Stickel-Graf auf, um dann im fünften Satz doch das Nachsehen zu haben. Ähnlich wie im Einzel. „Wenn es in den Entscheidungssatz geht, dann brauche ich gar nicht mehr anzutreten. Mir fehlt da dann einfach das Selbstvertrauen, weil ich in dieser Runde schon vier Fünfsatz-Matches verloren habe“, betont Melanie Schmidt. Übrigens ging auch das zweite Doppel im fünften Durchgang an die Lützenhardterinnen. Das Duo Annika Hertkorn und Hannah Sauter hatte eine 2:0-Führung gegen Klara Misurak und Nejla Yaman noch verspielt. „Wenn wir da vielleicht mit einem 2:0 aus den Doppeln rausgehen, dann kann das Spiel ganz anders laufen. Für mich ist auf jeden Fall dieses 1:8 kein 1:8“, sagt Melanie Schmidt.

Dies sieht Nejla Yaman genauso. „Es hätte viel knapper ausgehen können.“ Vor allem dann, wenn Annika Hertkorn ihr Spiel gegen Sabine Holzwarth gewonnen hätte. Die junge Mühringerin führte nach einer 2:1-Satzführung im vierten Durchgang bereits mit 9:5, ehe sie den Satz noch mit 9:11 abgeben musste. Im Entscheidungssatz hatte sie dann sogar drei Mätchballe, die sie nicht nutze, sodass Sabine Holzwarth das ganze Match mit ihrem Sieg entschied.

Melanie Schmidt haderte nach der Schlappe. „Uns fehlt einfach das Glück. Im Moment zahlen wir noch Lehrgeld in der neuen Klasse“, sagt sie. Obwohl das Team bis jetzt nur einen Punkt geholt hat, glaubt Nejla Yaman an eine Rettung des Teams. „Ich denke, sie werden den Klassenverbleib ganz knapp schaffen!“ Und die Lützenhardterinnen? Die stehen nun mit 6:4 Punkten auf Platz vier.

TTC Mühringen – TTC Lützenhardt 1:8. Schmidt/Schüle – Holzwarth/Stickel-Graf 7:11, 9:11, 11:6, 11:5, 8:11; Sauter/Hertkorn – Misurak/Yaman 11:9, 11:8, 9:11, 10:12, 7:11; Sauter – Yaman 11:6, 11:7, 11:6; Schmidt – Misurak 9:11, 9:11, 9:11; Hertkorn – Neff 11:6, 9:118:11, 12:10, 5:11; Schüle – Holzwarth 9:11, 9:11 11:7, 9:11; Sauter – Misurak 8:11, 9:11, 10:12; Schmidt – Yaman 11:8, 13:11, 7:11, 5:11, 6:11; Hertkorn – Holzwarth 11:7, 9:11, 5:11, 11:9, 10:12

Tischtennis: Lützenhardterin Nejla Yaman bei Rückkehr in Mühringen super nervös
Die Lützenhardterin Sabine Holzwarth setzte mit ihrem Einzelerfolg den Schlusspunkt beim 8:1 gegen Mühringen. Bild: Ulmer

Tischtennis: Lützenhardterin Nejla Yaman bei Rückkehr in Mühringen super nervös
Hatte einige Schläger zu bemängeln: Oberschiedsrichter Winfried Fischer.

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03.11.2015, 12:00 Uhr

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