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Stuttgart

Tod kurz nach Geburt: Bewährungsstrafe gefordert

Im Prozess um den Tod eines Neugeborenen kurz nach der Geburt hat die Staatsanwaltschaft eine Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung für die Mutter gefordert.

24.01.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. Die heute 21-Jährige habe sich der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht, berichtete das Landgericht am Dienstag aus den Plädoyers. Als 18-Jährige hatte die Angeklagte im Herbst 2014 allein in einem Keller in Winterbach (Rems-Murr-Kreis) einen Jungen geboren, der laut Anklage kurz nach der Geburt in einer Decke erstickte. Der Verteidiger forderte laut Gericht Freispruch.

Das Urteil wird am Nachmittag (15.00 Uhr) gesprochen. Mit Rücksicht auf das Alter der Angeklagten und ihre Lebenssituation ist der Prozess weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte ihre Anklage damit begründet, dass die junge Frau den Tod des kleinen Jungen hätte vermeiden können, wenn sie sich rechtzeitig um Hilfe für die Geburt gekümmert hätte. (Az: 2 KLs 40 Js 98927/14)

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24.01.2017, 06:40 Uhr | geändert: 24.01.2017, 12:21 Uhr

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