Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Kalifornien

Tote nach Feuer auf Techno-Party

Bis zu 40 Opfer werden nach dem Brand bei einer illegalen Feier in einer Lagerhalle befürchtet.

05.12.2016
  • AFP

Oakland. Ein ehemaliges Lagerhaus im kalifornischen Oakland ist durch einen Brand während einer Techno-Party zur tödlichen Falle für möglicherweise bis zu 40 Menschen geworden. Nach dem Ausbruch eines Feuers in dem für Künstler-Ateliers umgebauten Haus am späten Freitagabend konnten zunächst 24 Todesopfer geborgen werden. Wegen Einsturzgefahr mussten die Sucharbeiten vorübergehend unterbrochen werden.

Was den Brand ausgelöst hatte, war zunächst unklar. Rauchmelder und eine Sprinkleranlage gab es offenbar nicht. Unklar war, wie viele Menschen sich genau in dem von Künstlern genutzten Lagerhaus aufhielten, als dort am Freitagabend kurz vor Mitternacht ein Feuer ausbrach. Schätzungen zufolge lebten 20 bis 30 Künstler in dem Haus. Insgesamt sollen sich dort wegen der Techno-Party zwischen 50 und 100 Menschen aufgehalten haben.

Ray Kelly von der örtlichen Polizei sagte, die Behörden stellten sich auf 30 bis 40 Tote ein. Einige Vermisste kämen aus Übersee, was die Identifikation der Opfer erschweren werde, fügte er hinzu.

Die Opfer sollen zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Die meisten Toten seien in der oberen Etage des zweistöckigen Hauses gefunden worden, sagte Einsatzleiterin Teresa Deloach-Reed. „Das Feuer muss sich sehr schnell ausgebreitet haben.“

Treppe aus Paletten

„Wir wissen nicht, wie viele Opfer es womöglich noch gibt“, sagte Deloach-Reed der Zeitung „Mercury News“. Das Dach sei eingestürzt, und große Trümmerteile müssten zur Seite geräumt werden. Ein Großteil des Gebäudes müsse erst noch durchsucht werden.

Noch sei unklar, wo genau das Feuer ausgebrochen sei. Es habe keine klar markierten Ein- oder Ausgänge gegeben. Eine selbstgebaute Treppe aus Paletten habe in den ersten Stock geführt. Deswegen sei es sehr schwer gewesen, vor den Flammen zu fliehen. Zudem sei das Gebäude mit Möbeln und anderen Gegenständen vollgestopft gewesen, wodurch die Löscharbeiten erschwert worden seien. afp

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

05.12.2016, 06:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball