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Gebäude stürzten ein

Tote und Verletzte bei Beben in Japan

Wieder einmal hat in Japan die Erde gebebt. Und wieder einmal gab es Tote und Verletzte. Das jüngste Beben traf den Südwesten der Insel.

16.04.2016
  • AFP

Mashiki. Bei einem schweren Erdbeben im Südwestens Japans sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen und an die 900 weitere verletzt worden. Zahlreiche Helfer suchten gestern in den Trümmern eingestürzter Gebäude in der am stärksten betroffenen Präfektur Kumamoto auf der Insel Kyushu nach Überlebenden. Durch das Beben stürzten dutzende Häuser ein, Brände brachen aus. Mehr als 50 Menschen wurden bei der Katastrophe schwer verletzt. Rund 40 000 Menschen verließen aus Angst vor weiteren Beben ihre Häuser und wurden teilweise in Notunterkünften untergebracht. Ein Krankenhaus, das einzustürzen drohte, wurde geräumt.

Das Beben ereignete sich der japanischen Meteorologiebehörde zufolge am Donnerstag um 21.26 Uhr Ortszeit (14.26 Uhr MESZ). Es folgte eine Reihe weiterer Beben, das stärkste davon gegen Mitternacht (Ortszeit). Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des heftigsten Bebens mit 6,2 an. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. Insgesamt 134 Nachbeben versetzten die Menschen immer wieder neu in Angst und Schrecken.

In der am schwersten betroffenen Stadt Mashiki wurden acht der neun Todesopfer gefunden. Zahlreiche Menschen übernachteten dort im Freien. NHK zeigte Bilder eines entgleisten Schnellzugs, der allerdings keine Passagiere an Bord hatte. Der Eisenbahnverkehr wurde unterbrochen. In mindestens 14 000 Haushalten fiel der Strom aus, die Gasversorgung wurde unterbrochen. Fast 25 000 Haushalte in der Präfektur Kumamoto waren auch Stunden nach dem Beben noch ohne Wasser. Mehrere Unternehmen stoppten vorsorglich zeitweise den Betrieb in ihren Fabriken auf der Insel.

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16.04.2016, 06:00 Uhr

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