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Trainer kündigt eine „Standpauke“ an
Jochen Class Archiv: Ulmer
Fußball-WFV-Pokal

Trainer kündigt eine „Standpauke“ an

Große Enttäuschung beim SSV Reutlingen nach dem 1:4 in Balingen und dem Aus im Viertelfinale.

06.04.2017
  • tzu/woga

Nichts ist es mit dem Einzug in den lukrativen DFB-Pokal für den SSV Reutlingen, der die Einnahmen aus diesem Wettbewerb gut gebraucht hätte. Im Viertelfinale des Verbandspokals verlor er beim Lokalrivalen und Ligakonkurrenten TSG Balingen vor 1400 Zuschauern mit 1:4 (0:2). „Ich bin normalerweise nicht sprachlos“, sagte SSV-Fußballchef Michael Schuster, „aber heute bin ich es. Das war enttäuschend hoch fünf!“

Reutlingens Trainer Jochen Class wollte gegen den Tabellenvierten „unbedingt einen Rückstand vermeiden“, wie er sagte. Immerhin erfüllte ihm sein Team diesen Wunsch zwölf Minuten lang. Dann schepperte es nach dem vierten Eckball hintereinander, als Patrick Lauble zur Balinger Führung traf. Reutlingen hatte danach eine große Chance durch Daniel Schachtschneider, die der aus Mössingen stammende TSG-Torhüter Julian Hauser parierte.

In der 21. Minute traf erneut Lauble zum 2:0. Erneut Schachtschneider hatte eine Großchance zum 1:2, doch aus zwölf Metern schoss er freistehend über das Tor. Nach einer unübersichtlichen Situation, bei der Reutlingens Lukas Hartmann an die Hand geschossen wurde, entschied der Schiedsrichter auf Handelfmeter. Manuel Pflumm (59.) traf zum 3:0 – die Entscheidung. Erneut Lauble (75.) erhöhte auf 4:0, Eric Yahkem (77.) verkürzte nur noch.

„Die wollten mehr“, sagte SSV-Spieler Pierre Eiberger über die Balinger, „warum, das ist mir ein Rätsel!“ Und sein Trainer Jochen Class tadelte: „Da war keine Laufbereitschaft, wir waren lethargisch, ohne Biss.“ Und kündigte eine „Standpauke“ am Freitag an. Zu allem Unglück verletzte sich auch noch Co-Spielertrainer Andreas Mayer, der mit einem Muskelfaserriss wohl mehrere Wochen fehlen wird.

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06.04.2017, 01:00 Uhr

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