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Prominente

Traumschloss wird verkauft

Was wird aus dem Weingut von Brangelina? Im Zuge der Scheidung trennen sie sich von dem Anwesen in der Provence. Schade um den guten Rosé.

07.11.2016
  • PETER HEUSCH

Paris. Ein stolzer Preis: 15,50 Euro kostet die Flasche Rosé. Trotzdem verkauft sich der 2012 auf den Markt gekommene „Miraval Rosé“ wie warme Semmeln. Weltweit reißen sich renommierte Weinhändler und gehobene Restaurants um den teuren Tropfen aus der französischen Region Provence, dessen Produktion mittlerweile auf 500 000 Flaschen hochgefahren wurde. Aber schließlich sprechen wir hier auch von einem ganz besonderen Wein: Dem Bio-Wein von Angelina Jolie und Brad Pitt.

Über den Rummel, den die Nachricht von der Scheidung des Hollywood-Glamourpaars ausgelöst hat, wäre beinahe in Vergessenheit geraten, wie gründlich „Brangelina“ in glücklicheren Zeiten dem Charme Frankreichs erlegen sind. So viel Zeit wie möglich haben sie mit den sechs Kindern auf ihrer 2008 in der Provence erworbenen Luxus-Residenz Château Miraval verbracht.

Auf dem traumhaften Anwesen mit seinen 30 Schlafzimmern und zwei Swimming Pools, zu dem ein Wald, ein See und 50 Hektar Weinberge gehören, gaben sie sich nicht nur das Ja-Wort, sondern entschlossen sich auch, unter die Winzer zu gehen.

Miraval-Weine ausgezeichnet

Da jedoch beiden Schauspielern der Beruf des Weinbauern nicht in die Wiege gelegt wurde, taten sie sich mit der angesehenen Winzerfamilie Perrin zusammen. Ein weiser Entschluss, denn der fortan produzierte Miraval-Wein konnte halten, was seine ausgezeichnete Lage und seine schicke Flasche versprechen. Gleich der erste Jahrgang wurde von den Experten des amerikanischen „Wine Spectator“ zum besten Rosé des Jahres gekürt und von französischen Kritikern als ein „runder, natürlicher und dynamischer“ Tropfen von „außerordentlicher Energie“ gepriesen.

Leider wurde nun bekannt, dass auch das Château Miraval zu Brangelinas Scheidungsmasse gehört. Es soll verkauft werden. Womit die Frage im Raum steht, was aus dem höchst erfolgreichen Weinen der Domäne wird (seit 2015 gibt es auch einen weißen Miraval (17 Euro), dieses Jahr wurde zudem ein Roter (18 Euro) präsentiert. „Die Produktion geht weiter“, versichert der Perrin-Clan, „bis unsere Teilhaber eine Entscheidung getroffen haben“.

Tatsächlich werden die Miraval-Weine von der eigens gegründeten Firma „Miraval-Provence“ hergestellt, welches zu jeweils 50 Prozent den Perrins sowie Brangelina gehört. Marc Perrin, der für die Weinbereitung auf der Domäne verantwortlich zeichnet, kann sich keinen Augenblick lang vorstellen, dass Jolie und Pitt aussteigen wollen: „Dafür haben sie ein viel zu großes Interesse an den Tag gelegt. Vor allem Brad Pitt hat sich stets aktiv eingebracht und war an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt.“

Vielleicht aber will sich Marc Perrin ein Ende der Partnerschaft ganz einfach nicht vorstellen. Dann nämlich müssten die Etiketten der Miraval-Weine geändert werden. „Abgefüllt von Jolie, Pitt & Perrin“ steht auf ihnen zu lesen, was fraglos sehr viel zu den bisherigen Absatzerfolgen beitrug.

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07.11.2016, 06:00 Uhr

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