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Schönes Spiel, schöne Tore

Treffer in der Nachspielzeit entscheidet Partie der Reserveteams

Der Gegentreffer in letzter Minute schockte die TSG Tübingen: Vor 80 Zuschauern verlor der Fußball-Bezirksligist die Partie gegen den SSV Reutlingen II mit 2:3 (1:1).

15.10.2012
  • Michael Sturm

Tübingen. Was will der Fußball-Fan mehr als eine unterhaltsame, kurzweilige Partie und schöne Tore? Das boten die Reserveteams der TSG Tübingen und des SSV Reutlingen gestern von Beginn an. Vor der Pause waren die TSG-Kicker etwas dominanter und hatten die besseren Chancen. TSG-Trainer Inan Aydar sagte: „Bledian Hoxhaj hätte das Spiel heute allein entscheiden können.“ Doch statt ihrem Zehner feierten die TSG-Kicker Dominik Rammenzweig für das 1:0 (29.): Nach einem Flankenwechsel nahm Rammenzweig die Kugel mit und versenkte sie mit dem zweiten Kontakt im Winkel. Sechs Minuten später glich der SSV Reutlingen mit einem schönen 18-Meter Freistoß von Alessandro Amendola aus.

Die beiden Mannschaften hielten die Spielqualität auch nach der Pause hoch. In der 55. Minute pfiff Schiedsrichter Ole Figelius aus Stuttgart und entschied auf einen Kann-man-geben-Freistoß für die TSG – SSV-Verteidiger Paul Mösinger schob Bledian Hoxhaj mit dem Arm weg. Der Gefoulte schnappte sich den Ball und zirkelte ihn von links in die rechte Ecke. Doch zwei Minuten später glich der SSV erneut aus: Der starke Denis Lulic flankte von rechts, der zur Halbzeit eingewechselte Okan Kanarya nahm die Kugel volley aus der Drehung – 2:2.

SSV-Torwart Luis Rodriguez verhinderte den dritten Rückstand seiner Mannschaft, als er den perfekt vom linken Spielfeldrand getretenen Bledian-Hoxhaj-Freistoß noch aus dem rechten Toreck lenkte (63.). Drei Minuten später segelte ein von Granit Hoxhaj getretener Eckball an Freund und Feind vorbei. Ulas Aydar ballert rechts daneben.

SSV-Coach Albert Lennerth ärgerte sich über die Chancen, die der Gegner hatte und schrieb seinen Spielern ins Stammbuch: „Wir müssen noch besser gegen den Ball arbeiten.“

Die Lennerth-Elf kam nun im Zwei-Minuten-Takt zu Chancen. „Aber wir waren nicht konsequent genug“, bemängelte der SSV-Trainer. Am turbulentesten wurde es in der 76. Minute als Denis Lulic zwei mal und Robert Ziegler einmal aus aussichtsreicher Position scheiterten. Die SSV’ler schossen nun aus allen Lagen, doch die TSG-Defensivspieler brachten immer wieder ihre Beine und Rümpfe dazwischen. Lennerths Spieler hatten an diesem Nachmittag allerdings den längeren Atem: In der Nachspielzeit schlug Lulic einen Freistoß an den langen Pfosten, der unbewachte Mösinger vollendete. „Wenn du zwei Mal führst, darfst du das Spiel nicht aus der Hand geben“, kritisierte TSG-Coach Aydar und lobte im selben Atemzug den Schiedsrichter, als Grund für die faire Partie: „Er hatte das Spiel von Anfang an im Griff.“

TSG Tübingen II: Martin Milik, Ulusan, Waiblinger, Aydar, Arthur Hanke, Özkan Kaplan, Vllasalija (89. Zeh), Sönmez Kaplan (80. August), Granit Hoxhaj, Bledian Hoxhaj, Rammenzweig (74. Pinakidis).

SSV Reutlingen II: Rodriguez, Mösinger, Amendola, Lübke, Biber, Stannull, Mijic (72. Morankic), Ziegler (78. Ates), Waidmann, Lulic, Avramidis (46. Kanarya).

Treffer in der Nachspielzeit entscheidet Partie der Reserveteams
Fair Play nach dem Spiel: Reutlingens Torwart Luis Rodrigues tröstet Serkan Ulusan (TSG II). Bild: Ulmer

Treffer in der Nachspielzeit entscheidet Partie der Reserveteams

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15.10.2012, 12:00 Uhr

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