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Nächstes Jahr wieder Hawaii

Triathlon: Michael Göhner zieht Zwischenbilanz

Für Triathlon-Profi Michael Göhner war’s bisher noch keine Seuchensaison wie für den Kollegen Tim Lange (siehe oben), trotzdem lief für den Kirchentellinsfurter nicht alles nach Maß.

15.08.2012
  • Gianna mader

Kirchentellinsfurt. Eigentlich, so erzählt Michael Göhner, habe die Saison prima begonnen: Beim „halben Ironman“ im Mai auf Mallorca, wo sich die Triathlon-Elite schon ganz früh im Jahr zum ersten Mal der Konkurrenz stellt, war der Kirchentellinsfurter nach knapp vier Stunden Zweiter geworden. Beim Ironman Austria 70.3 in St. Pölten nur eine Woche später ging es im Wasser, auf dem Rad und auf der Laufstrecke auf die gleichen Distanzen, allerdings mit einem für den ehrgeizigen Profi schwächeren Ergebnis. Göhner belegte am Ende den zehnten Platz.

Richtig gut lief es dann beim Stadttriathlon in Erding, den Göhner zum fünften Mal gewann. Intensiv hatte sich der 32-Jährige danach auf den Austria-Ironman in Kärnten vorbereitet, nicht zuletzt weil dieser Wettkampf in Klagenfurt viele Weltranglistenpunkte versprach. Doch der Triathlon in Kärnten Anfang Juli wurde zur Hitzeschlacht, die dem 32-Jährigen sichtlich zusetzte. Mit der Leistung im kühlenden Nass konnte Göhner noch zufrieden sein und auch auf dem Rad war die Spitze noch in Sichtweise.

Im abschließenden Marathon-Lauf hatte sich der Kirchentellinsfurter zwischenzeitlich bis auf Rang drei vorgearbeitet. Dann allerdings konnte er sich bei mittlerweile 35 Grad nur noch von Verpflegungsstation zu Verpflegungsstation schleppen. „So etwas hatte ich noch nie erlebt“, erinnert sich Göhner mit Grausen, „ich war kurz davor aufzugeben.“ Doch er hielt durch, verlor aber Platz um Platz und endete letztlich und Rang 8. „Das war natürlich nicht das Ergebnis, das ich mir vorgenommen hatte“, sagte Göhner.

Besser lief es einige Wochen später in den Rennen, an denen vornehmlich die nationale Spitze an den Start gegangen war. Beim Römer-Man in Ladenburg wurde Göhner noch Zweiter, beim Heidelberg-Man lief er als souveräner Sieger durchs Ziel. „Bis dahin war es eine Saison mit Höhen und Tiefen“, zieht Göhner Zwischenbilanz.

Am Wochenende wird Göhner beim letzten Wettbewerb des Rhein-Neckar-Cups in Viernheim, einem Triathlon über die Olympische Distanz, starten. „Dort will ich die Gesamtwertung gewinnen“, sagt der Kirchentellinsfurter. Mitte August steht wieder ein „halber Ironman“ in Zell am See in Göhners Veranstaltungskalender, die Saison beschließen wird er mit einem „echten“ Ironman in Wisconsin (USA).

In dieser Saison war die Qualifikation fürs Mekka der Triathleten, für den Ironman auf Hawaii, keine Perspektive. Göhner hatte Frankfurt und Roth, wo man Punkte hätte sammeln können, ausgelassen und war dafür in Kärnten gestartet. „Ich kommenden Jahr werde ich Hawaii aber noch einmal angehen“, hat sich Göhner vorgenommen, „darauf werde ich mich gezielt vorbereiten.“ Deshalb wird er im August und September 2013 weniger Wettkämpfe bestreiten – und dafür noch mehr „Kacheln zählen“. „Schwimmen ist immer noch meine schwächste Disziplin“, gesteht Göhner.

Triathlon: Michael Göhner zieht Zwischenbilanz
Im vergangenen Jahr lief Michael Göhner beim Ironman von Hawaii auf den 18. Platz. 2013 will er sich wieder fürs Rennen im Triathlon-Mekka qualifizieren.

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15.08.2012, 12:00 Uhr

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