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Leichte Gegner gibt es nicht

Trotzdem hoffen die Tigers auf Punkte in fremden Hallen

Den Rückenwind vom ersten Saisonsieg über Gießen wollen die Walter Tigers auf ihrer Auswärtstournee in Weißenfels und eine Woche später in Hagen nutzen. Die beiden Bundesliga-Konkurrenten scheinen schlagbar, doch leichte Gegner, mahnt Tigers-Manager Robert Wintermantel, gibt’s in dieser Liga nicht.

26.10.2012
  • bernhard schmidt

Tübingen. Das ist die erste Erkenntnis nach fünf Erstliga-Spieltagen: In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Den aktuellsten Beweis lieferten die bis dahin eher glücklosen Bremerhavener, die den überraschend starken Oldenburgern am Mittwochabend in deren Halle mit 72:75 das Nachsehen gaben. „Die Liga ist unheimlich stark, auch in der Breite“, zieht Tigers-Manager Robert Wintermantel früh Zwischenbilanz – und beobachtet den Trend mit Wohlgefallen: „Das macht die Liga spannend und unterhaltsam, für die Zuschauer ist das toll.“ Erst Mitte der Saison, weiß Wintermantel aus Erfahrung, spielen die Top-Teams konstanter und werden sich dann wohl vom großen Rest absetzen.

Auch die drei Auftaktniederlagen der mit viel Lorbeeren in die Saison gestarteten Tigers erscheinen nach fünf Spieltagen schon in einem anderen Licht: Die gegen Tübingen siegreichen Clubs aus Trier, Bayreuth und Oldenburg zählen – zumindest vorübergehend – zum Führungsquartett der Liga, noch vor Meister Bamberg. Auch seine Tigers, sagt Wintermantel, bräuchten als Mannschaft noch Zeit, um zusammenzufinden – auch wenn dem Trainer fünf Spieler aus der Vorsaison erhalten geblieben sind. „Auch bei uns sind fünfzig Prozent des Kaders ausgetauscht worden.“

Der Manager ist froh, dass durch das 88:80 über Gießen zunächst einmal der größte Druck von den Tigers genommen ist. Da sieht er jetzt den Druck schon eher bei den kommenden Auswärtsgegnern, vor allem beim MBC, der wie Tübingen erst ein Spiel gewonnen hat.

Trotzdem werde es am Samstag gegen den Aufsteiger nicht einfach, warnt Igor Perovic (Samstag, 19.30 Uhr). Großen Respekt hat der Tigers-Chefcoach vor dem nur 1,78 Meter großen Aufbauspieler Sharaud Curry, der zuletzt bei Swans Gmunden schon die österreichische Bundesliga verzückt hat. Die langen Tübinger werden sich mit dem 2,04 Meter großen, höchst beweglichen Djordje Pantelic auseinandersetzen müssen. Der MBC-Center hat sowohl im Spiel gegen München als auch in der Partie gegen Meister Bamberg jeweils zehn Rebounds vom Brett gepflückt.

Wintermantel hofft weiterhin auf Besserung im Tigers-Spielaufbau. Douglas Davis, erster Ersatz für Josh Young, habe gegen Gießen Fortschritte erkennen lassen. „Doug hat aber ganz offensichtlich Probleme, mit sich selbst und mit der Liga zurecht zu kommen“, urteilt der Tigers-Manager. Personelle Veränderungen seien allerdings derzeit kein Thema.

Trotzdem hoffen die Tigers auf Punkte in fremden Hallen
Mit durchschnittlich acht Rebounds pro Spiel ist Tyrone Nash gleich hinter dem Ulmer „Big-John“ Briant derzeit der beste „Ballpflücker“ unterm Korb. Bild: Ulmer

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26.10.2012, 12:00 Uhr

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