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Trump könnte profitieren

25.06.2016
  • PETER DE THIER

Washington D.C. Der Brexit hat in den USA nicht nur kolossale Unsicherheit an den Finanzmärkten ausgelöst, sondern auch politische Experten in der Überzeugung bestärkt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Donald Trump Präsidentschaft größer ist als bisher angenommen. Nach Ansicht von Richard Haas, Präsident des Council on Foreign Relations, „spiegelt dieser Erfolg der Populisten und Nationalisten in Großbritannien exakt den Aufstieg von Trump und Sanders in den USA wider.“ Es sei nicht mehr auszuschließen, dass es bei den US-Wahlen zu einer ähnlichen Überraschung kommt.

Trump nutzte den Anlass prompt, um Präsident Barack Obama die Schuld zuzuschieben. Dass Obama nach Großbritannien reiste und versuchte, die Bürger dort zum Verbleib in der EU zu überreden, sei „völlig unangemessen“ gewesen und habe wohl zu der Entscheidung der Wähler beigetragen.

Ökonomen befürchten, dass die ohnehin angeschlagene amerikanische Exportwirtschaft noch stärker leiden wird, wenn der Euro weiter an Boden verliert. Auch wird davon ausgegangen, dass dauerhafte Unsicherheit an den Finanzmärkten die US-Notenbank zu einem Kurswechsel zwingen könnte.

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25.06.2016, 06:00 Uhr

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