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Mit ganz neuen Qualitäten

TuS-Spieler Daniel Amann mutiert auf neuer Position zum Torgaranten

Wenn der Ergenzinger Daniel Amann dieser Tage einen Blick auf die aktuelle Torjägerliste wirft, reibt er sich schon verwundert die Augen. Denn sein Name taucht ganz oben in der Liste auf – sieben Tore nach sechs Spieltagen. „Das ist ein ganz neues Gefühl für mich. In den vergangenen drei Runden habe ich insgesamt fünf Treffer erzielt“, sagte der 27-Jährige, der gegen die SG Ahldorf-Mühlen beim 7:1-Erfolg gleich dreimal getroffen hat.

16.09.2014
  • Sascha Eggebrecht

Ergenzingen. Seit der vergangenen Rückrunde in der Fußball-Landesliga spielt Daniel Amann auf einer ganz neuen Position – im Sturm. Zuvor hatte der TuS-Spieler im Mittelfeld agiert. „Als wir mit Tim Schittenhelm einen neuen Trainer nach Robert Michnia bekommen hatten, wurde ich im Sturm eingesetzt. Seither spiele ich dort“, sagt Amann ohne Gefühlsregung. Denn Freudensprünge hat er nach seiner Umbesetzung in den Angriff nicht gerade gemacht. „Ich fühle mich im Mittelfeld einfach wohler“, erklärt er, um dann noch hinzuzufügen: „Ich spiele aber dort, wo der Trainer mich aufstellt.

Seit dieser Runde hat Trainer Siegfried Werner das sportliche Sagen in Ergenzingen und hat entschieden, das Daniel Amann nicht wieder zurückgezogen im Mittelfeld spielt, sondern weiterhin im Angriff. Eine kluge Entscheidung. Denn der Groß- und Außenhandelskaufmann zeigt mehr und mehr richtige Torjägerqualitäten. Dies verwundert den Spieler sogar selbst etwas. „Als Goalgetter war ich nämlich gar nicht bekannt!“, betont er. Kein Wunder, denn sein Name tauchte in den vergangenen drei Spielzeiten insgesamt ganze fünf Mal in der Torjägerliste auf. Sehr wenig. Aber auf Tore legt der neue Torjäger gar nicht so großen Wert. „Ich will einfach nur, dass wir erfolgreich sind. Wer da die Tore schießt, ist zweitrangig“, sagt er.

Vielleicht ist das ja der Grund, warum Daniel Amann derzeit so treffsicher ist. Er macht sich vor dem Tor gar keinen Druck. Gegen Ahldorf-Mühlen schlug der Stürmer, der schon auf jeder Position gespielt hat, dreimal eiskalt zu. „Es war nach dem 0:5 gegen Holzhausen wichtig, gleich einen Sieg einzufahren. Dennoch brauchen wir nicht abzuheben, der Sieg ist auch viel zu hoch ausgefallen“, sagt Amann, der einen Treffer sogar mit dem Kopf erzielt hat – ein Novum.

„Im Kopfballspiel bin ich schon sehr schwach“, räumt er ein. Wie hat er dann aber das Tor erzielen können? Ganz einfach: „Der Ball fiel mir auf den Kopf. Ich brauchte gar nichts mehr zu machen“, sagt er, der seine Mannschaft nach dem holprigen Start und dem frühen Aus im Bezirkspokal auf dem richtigen Weg sieht. „Wir können uns nun ganz auf die Liga konzentrieren und werden von Spiel zu Spiel besser. Wir mussten auch alle erstmal die Landesligarunde verarbeiten, in der wir kaum gewonnen hatten“, sagt Amann. Trotz des hohen Sieges gegen die SG Ahldorf-Mühlen sieht er sein Team keinesfalls als Aufstiegskandidaten. „Wenn wir einen Platz im oberen Tabellendrittel am Ende der Runde haben, können wir alle zufrieden sein“, betont er.

Er sehe ganz andere Mannschaften ganz oben in der Tabelle. „Holzhausen wird es schaffen, irgendwann muss es ja mal klappen“, erklärt er, der nicht auf Teufel komm raus, wieder in der Landesliga spielen muss. „Wenn es mit dem TuS nochmals klappen würde, wäre dies sicher schön, wenn es nicht reichen sollte, wird für mich die Welt auch nicht unter gehen.“

TuS-Spieler Daniel Amann mutiert auf neuer Position zum Torgaranten
Der Ergenzinger Daniel Amann (rechts) ist richtig torgefährlich geworden. Bild: Ulmer

TuS-Spieler Daniel Amann mutiert auf neuer Position zum Torgaranten

Name: Daniel Amann
Geburtsdatum: 19. September 1986
Wohnort: Baisingen
Beruf: Groß- und Außenhandelskaufmann
Position: Sturm
Fußball-Karriere: TuS Ergenzingen, C-Jugend Baisingen, dann im aktiven Bereich wieder TuS Ergenzingen
Größter sportlicher Erfolg: Aufstieg mit dem TuS in die Landesliga
Größe: 1,86 Meter
Rechts- oder Linksfuß: Rechtsfuß
Saisonziel: oberes Tabellendrittel

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16.09.2014, 12:00 Uhr

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