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Volleyball-Regionalliga

Tü-Mo mit Sieg und Niederlage

Tübingen gewinnt erst 3:0 gegen den SV Fellbach und verliert dann 1:3 gegen Spitzenreiter Beiertheim.

15.11.2016
  • ST

So richtig krachen ließ es das Tübinger Modell im ersten Spiel des Wochenendes: In der Uhlandhalle fegten sie mit einem deutlichen 3:0 (25:19, 25:16 und 25:7) den SV Fellbach aus der Halle. Die Motivationsbilder und -sprüche der Spielerinnen vor dem Spiel schienen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben: Tübingen legte furios los: Ob Annahme, Abwehr, Angriff oder Zuspiel – bei Tübingen schien alles zu laufen. Schlichen sich doch mal Fehler ein, kämpften alle als Team zusammen, um den Ball noch übers Netz zu befördern.

Durch eine starke Abwehrleistung, allen voran durch Allrounderin Leonie Knauf, die fast jeden totgeglaubten Ball vom Boden kratze, schafften es die Tübingerinnen immer wieder, sich auch aus kniffligen Situationen zu befreien. Helena Tilmann nahm mit ihren starken Aufschlägen die gegnerische Annahme unter Beschuss und erspielte damit viele wichtige Punkte für ihr Team, während Sigrid Otto erneut mit ihrer Durchschlagskraft auf der Diagonalen überzeugte. Mit 25:19 entschieden die Tübingerinnen den ersten Durchgang für sich.

Starke Annahme, solider Aufbau

Auch im zweiten Satz ließ das Tü-Mo nichts anbrennen. Die Liberas Jule Vetter und Marlene Finkbeiner legten mit einer guten Annahme- und Abwehrleistung den Grundstein für einen soliden Spielaufbau, was Zuspielerin Birgit Dreher nutzten, um ihre Angreifer mit präzisen Pässen in Szene zu setzen. Die wiederum dankten es dem Team mit vielen schönen Punkten: Katharina Wex schlug immer wieder gekonnt die Finger des gegnerischen Blocks an oder legte frech in den Dreimeterraum ab, während sich Außenangreiferin Maren Peters an diesem Abend zumeist mit Brachialgewalt am Netz durchsetzte. Auch der Tübinger Block konnte sich sehen lassen: Besonders Annika Wutzler wurde zur Tübinger Wand.

In Durchgang drei war die Luft bei Fellbach raus. Dem entgegen hatten die Tübingerinnen weiterhin ihre Momente, so zum Beispiel wenn Zuspielerin Lena Kuhn ihre Mittelangreiferin Lara Berger anspielte, die mit gekonntem Handgelenk auf die gegnerische Abwehr eindrosch. So siegte das Tü-Mo souverän.

Tabellenführer SVK Beiertheim aus dem Karlsruher Stadtteil war am Tag drauf dann allerdings zu stark: Gegen den Tabellenführer gab es eine 1:3-Niederlage.

Tübinger Modell: Finkbeiner, Vetter, Berger, Wutzler, Wex, Otto, Dreher, Kuhn, Tilmann, Knauf, Peters.

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15.11.2016, 01:00 Uhr

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