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Leser/innen können mit ihren Filmschätzen zur DVD beitragen

Tübingen. Der Film.

Die jüngere Geschichte der Stadt Tübingen soll bald in bewegten Bildern auf DVD erscheinen. Dazu werden noch Filme aus privaten Archiven gesucht. Am Samstag, 14. April, gibt’s einen „Entdeckerfreudentag“ im Rathaus.

31.03.2012
  • Manfred Hantke

Tübingen. Stuttgart hat ihn, Freiburg und Reutlingen haben ihn auch, jetzt ist auch die Universitätsstadt an der Reihe. „Tübingen. Der Film“, so nennt sich das Projekt. Gedacht ist an eine filmische Zeitreise durch die jüngere Vergangenheit Tübingens, in der möglichst sämtliche Facetten der Uni-Stadt belichtet werden. In Kooperation mit der Stadt Tübingen, den Medienwissenschaftlern und dem TAGBLATT sucht das Stuttgarter „Haus des Dokumentarfilms“ privates Filmmaterial von den 1920er Jahren bis in die 1990er Jahre hinein.

Ob Alltag, frühe Flugaufnahmen, die 450-Jahr-Feier der Universität im Jahre 1927, Studentenfilme, Betriebsausflüge, Firmenjubiläen, der hohe Besuch in Tübingen, der Urlaub in den 1950er Jahren, das WG-Leben in den 1970ern, sportliche Ereignisse oder der Familienausflug: Sämtliche Filme (auch 35 mm, 16 mm, Normal 8 oder Super 8) sind willkommen.

Wer sich mit seinen historischen privaten Filmschätzen an der bewegten Tübinger Zeitreise beteiligen will, kann sie am Samstag, 14. April, dem „Entdeckerfreudentag“, in den Sitzungssaal des Tübinger Rathauses bringen. Dort stehen von 10 bis 16 Uhr Leuchttische, alle gängigen Projektoren und beratende Mitarbeiter bereit.

Die historischen Filmstreifen werden gleich gesichtet. Sind sie für den großen Tübingen-Film interessant, werden sie kostenlos digitalisiert. Die Filmbesitzer können entscheiden, ob sie ihren guten Streifen nach der Digitalisierung wieder zurück haben oder ob sie ihn dauerhaft in die Obhut der Landesfilmsammlung nach Stuttgart geben wollen.

Am Ende soll ein mindestens 45 Minuten langer Porträtfilm in Fernsehqualität herauskommen, der das Leben in der Universitätsstadt und wichtige Ereignisse in Tübingen nach einzelnen Epochen dokumentiert. Die Filminhalte werden selbstverständlich recherchiert, der Film wird fachkundig besprochen und in mehreren Sprachen publiziert.

Schon im Oktober dieses Jahres soll er fertig sein und bei einer kleinen Premierenfeier gezeigt werden. Grundlage der historischen Tübingen-DVD sind die bereits vorhandenen Filmdokumente der Landesfilmsammlung Baden-Württemberg, des Tübinger Stadtarchivs oder auch der Zeitzeugnisse (www.zeit-zeugnisse.de). Hinzu kommen die privaten Filmschätze sowie einige neugedrehte Aufnahmen der Medienwissenschaftler.

Info: Beim „Entdeckerfreudentag“ am Samstag, 14. April, im Sitzungssaal des Tübinger Rathauses werden von 10 bis 16 Uhr auch bereits digitalisierte Filme über Tübingen gezeigt. Die Experten geben auch Einblicke in die digitale Archivierung.

Tübingen. Der Film.

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31.03.2012, 12:00 Uhr

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