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Grüne weiter vorne

Tübingens Studierende wählten ihre Vertreter

Die Grünen und die Fachschaften stellen weiterhin die Mehrheit in den Selbstverwaltungsgremien der Tübinger Uni. Die Hochschulgruppe der satirischen „Partei“ ging bei den jüngsten Wahlen leer aus.

02.07.2015
  • ere / pru

Tübingen. Das endgültige Wahlergebnis liegt noch nicht vor, doch die Stimmen für die Wahl des Senats und des Studierendenrats sind bereits ausgezählt.

Von 26.611 Wahlberechtigten stimmten lediglich 2777 Studierende bei der Wahl des Senats ab, des höchsten demokratischen Gremiums der Uni. Das entspricht einem Anteil von 10,4 Prozent. Immerhin stieg die Zahl der Wähler im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent. Auch bei der Wahl des Studierendenrats lässt sich ein leichter Anstieg der Wahlbeteiligung feststellen; sie stieg von neun auf glatte zehn Prozent.

Die Mehrheit der Sitze bleibt in der Hand der Grünen Hochschulgruppe (GHG) und der Fachschaften Vollversammlung (FSVV). Zusammen besetzen „die Räte“ drei der vier studentischen Sitze im Senat. Der vierte Senatssitz geht an den Zusammenschluss von LHS und RCDS, genannt Christlich-Liberale Studenten (CLS). Den Abgeordneten stellt der RCDS. Im Studierendenrat, der studentischen Selbstverwaltung, kommen „die Räte“ auf acht der 17 Sitze, die Christdemokraten (RCDS) auf insgesamt vier, die Liberale Hochschulgruppe (LHG) auf drei, die Juso-Hochschulgruppe auf zwei und die „Linke Liste / ['solid].SDS“ auf einen Sitz.

Keinen Sitz erhält die Hochschulgruppe der satirischen „Partei“, die sich „Die Liste“ nennt. Bei ihrer ersten Teilnahme an den Gremiumswahlen erreichte die „Liste“ 1820 Stimmen, was einem Anteil von 4,8 Prozent entspricht.

Für einen Sonderfall in der Gremienwahl sorgte der Umstand, dass es die Fachschaften der Philosophischen Fakultät versäumt hatten, fristgerecht eine Liste ihrer studentischen Vertreter einzureichen. Damit fällt die studentische Repräsentation im Fakultätsrat für dieses Jahr aus. Ein nachträgliches Einreichen der Listen wurde aus juristischen Bedenken abgelehnt. Allerdings besteht eventuell die Möglichkeit, dass die Vertreter des letzten Jahres weitermachen können. Zu einer eindeutigen Stellungnahme dazu war das Dekanat der Philosophischen Fakultät noch nicht bereit. Laut Prof. Jürgen Leonhardt ist der Fall noch in Klärung. Schwierigkeiten juristischer Art gäbe es mit dieser Lösung allerdings keine.

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02.07.2015, 12:00 Uhr

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