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Stimmen zum Griechenland-Paket

Tübinger Abgeordnete auf Fraktionslinie

63 Unionsabgeordnete stimmten gestern im Bundestag gegen weitere Finanzhilfen für Griechenland. Annette Widmann-Mauz gehörte nicht zu den Abweichlern. Ziel des Pakets sei, „die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen wiederherzustellen, eine moderne Verwaltung aufzubauen sowie die Basis für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen zu schaffen“, erklärte die Tübinger CDU-Abgeordnete.

20.08.2015

Von ran

Die griechische Regierung habe sich „konstruktiv gezeigt“ und sei den Forderungen der Gläubiger gefolgt. Es könne aber keinen Schuldenschnitt geben. Dennoch sei es „unabdingbar“, dass der Internationale Währungsfonds IWF sich weiter an der Stabilisierung und Entschuldung Griechenlands beteiligt.

Wie Widmann-Mauz stimmte auch Martin Rosemann, SPD, dem Paket zu. Ebenso der Grünen-Abgeordnete Chris Kühn. Aus dessen Fraktion lehnte nur Hans-Christian Ströbele den Antrag ab. Kühn begrüßte „das klare Ja“ des Bundestags. Das Hilfspaket verhindere den Austritt Griechenlands aus der Eurozone. „Schäuble und die Union sind mit ihrem Grexitplan auf ganzer Linie gescheitert“, erklärte er. Das „antieuropäische Kasperletheater der Union“ habe dem Zusammenhalt in Europa aber großen Schaden zugefügt. Das dritte Hilfspaket sei besser als seine Vorgänger, reiche jedoch nicht. Griechenland brauche vor allem ein Investitionsprogramm und weitere Schuldenerleichterungen.

Die Tübinger Abgeordnete der Linken Heike Hänsel lehnte das Paket wie die Mehrheit ihrer Fraktion ab.

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Erstellt:
20. August 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
20. August 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. August 2015, 12:00 Uhr

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