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Proteste in Moskau

Tübinger Greenpeace-Aktivistin festgenommen

Die russische Polizei hat am Mittwoch die Tübingerin Ulrike Beck festgenommen. Die Greenpeace-Aktivistin hatte vor der Moskauer Zentrale des Energieriesen Gazprom gegen Ölbohrungen in der Arktis protestiert.

05.09.2012
  • ST

Moskau/Tübingen. Zehn Umweltschützer standen am Mittwoch in Eisbär-Kostümen vor dem Gazprom-Gebäude in Moskau. In ähnlicher Aufmachung hatten Greenpeace-Aktivisten auch schon im Stocherkahn auf dem Neckar und vor dem Tübinger Rathaus protestiert.

In Russland erwartet sie nun ein Schnellverfahren wegen Störung der öffentlichen Ordnung, sagte die festgenommene Ulrike Beck der Nachrichtenagentur DPA. Ihr drohen vermutlich eine Geldbuße von umgerechnet mehreren hundert Euro, eine Ausweisung und ein Einreiseverbot.

„Es war wichtig, Gazprom zu zeigen, dass sie nicht einfach bohren dürfen“, sagte Beck. Die „symbolische Aktion“ habe das Unternehmen offenbar getroffen, interpretiert sie die Festnahme: „Wenn es ihnen ganz egal wäre, hätten sie uns stehen lassen.“ Außer der Tübingerin nahm die Polizei auch Aktivisten aus Österreich, Polen und Ungarn fest. Die Greenpeace-Gruppe Tübingen wusste am Mittwoch weder Details über die Moskauer Aktion der Hamburger Gruppe, noch über die Situation von Ulrike Beck.

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05.09.2012, 12:00 Uhr

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