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Transtec weiter im Minus

Tübinger IT-Unternehmen hofft auf Trendwende 2011

Die Tübinger Transtec AG hat auch im ersten Halbjahr 2010 Verluste gemacht. Die Auftragseingänge stiegen aber wieder an.

31.08.2010
  • Volker Rekittke

Tübingen. Das Vorsteuerergebnis der Transtec AG lag in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres mit 0,8 Millionen Euro im Minus. Das ist nur eine geringfügige Verbesserung zum Vorjahr mit minus 0,9 Millionen Euro. Auch der Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr 2010 mit 19,1 Millionen Euro um 5,6 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Der IT-Anbieter führt das auf das zurückhaltende Investitionsverhalten aus 2009 zurück, das sich insbesondere in der Rechnungsstellung des ersten Quartals 2010 bemerkbar gemacht habe.

Es gibt auch Hoffnung: Die Auftragseingänge sind in den ersten sechs Monaten 2010 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 um 4,9 Prozent gestiegen. „Wir spüren eine Belebung des Marktes und erste Anzeichen dafür, dass Unternehmen wieder in IT investieren. Im Mittelstand sind besonders Lösungen gefragt, die Kosteneinsparungen bringen – das bestätigt uns in unserer strategischen Ausrichtung“, sagt Hans-Jürgen Bahde, Vorstand der Transtec AG. Erste Indizien für diese Trendwende gebe es bereits, verkündet Bahde: In den ersten sechs Monaten diesen Jahres habe Transtec den Umsatz mit individuellen IT-Lösungen und Service verdoppeln können.

Bahde hatte den Aktionären bei der Hauptversammlung Ende Juni die neue Marschroute vorgestellt. Transtec will sich künftig auf das Geschäft mit individuellen IT-Komplettlösungen für Mittelständler, Technologie-Unternehmen und Universitäten konzentrieren und damit den Schwerpunkt auf hochleistungsfähige Systeme legen („High Performance Computing“). Die 100-Prozent-Tochter Lynx vertreibt standardisierte IT-Produkte für den Verkauf im Computer-Fachhandel. Synergien zwischen den zwei Tübinger Unternehmen sollen größtmöglich ausgereizt werden.

„Ab 2011 wollen wir schwarze Zahlen schreiben“, sagte Bahde, und auch dies: Die Zahl der Mitarbeiter werde nicht verkleinert. In den vergangenen Jahren wurden im Tübinger Süden bereits Arbeitsplätze abgebaut, von 175 vollen Stellen 2008 auf 134 im Jahr 2009.


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