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TSG führt früh und verliert 1:3

Tübinger Negativserie in Rottweil geht weiter

Seit dem Wiederaufstieg in die Landesliga hat die TSG Tübingen noch keinen Punkt aus Rottweil mitgebracht. Diese schwarze Serie geht weiter – gestern verlor der Landesligist dort mit 1:3.

11.10.2010
  • Hansjörg Lösel

Rottweil. Der erste Angriff führte gleich zum 1:0 – die TSG erwischte gestern in Rottweil den perfekten Start. Pirmin Glück hatte geflankt und Lasse Albrecht gefunden, doch die frühe Führung hielt nicht lange. Der Ausgleich bereits in der 7. Minute kam aus TSG-Sicht äußerst unglücklich zustande: Ein an sich harmloser Freistoß von Yannick Scheidel wurde abgefälscht, so dass Tübingens Keeper Martin Wagner ohne Chance war.

Aus dem Spiel heraus kam Rottweil in der Folgezeit kaum zu Chancen, die TSG war vor 150 Zuschauern gefährlicher. Und mehrfach ganz dicht dran am zweiten Treffer – allerdings vergaben Pirmin Glück und Felix Eggensperger zwei dicke Möglichkeiten. Bei einem Kopfball von Lasse Albrecht aus zwei Metern Torentfernung setzte der Tübinger Anhang schon zum Jubeln an, doch irgendwie warf sich der Rottweiler Keeper noch in die Flugbahn.

Tübingen hatte Pech im Abschluss – und kein Glück bei den Schiedsrichter-Entscheidungen. Andreas Neef (SV Baisingen) gab zwar hinterher zu, ein Handspiel im FV-Strafraum gesehen zu haben – bewertete die Szene allerdings nicht als Elfmeter-würdig. Für TSG-Spielertrainer Michael Frick war nicht nachvollziehbar, was es da zu bewerten gab.

Bei der Rottweiler 2:1-Führung nach 18. Minuten durch Magnus Merz war die TSG gedanklich nicht auf der Höhe – nach einem Eckball durfte der Rottweiler aus dem Gewühl heraus einschieben. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam es gar noch schlimmer für die Tübinger: Ein Eckball schien schon geklärt, als Sascha Mauch einfach mal drauf hielt – 3:1.

In der zweiten Hälfte versuchte die TSG eine Aufholjagd, doch die Tübinger taten sich schwer. „Die Rottweiler hatten sich mit dem 3:1 hinten ganz gut eingerichtet, und für uns wurde es psychologisch immer schwieriger“, sagte Frick. Erst in der Schlussviertelstunde kamen die Tübinger nochmals zu „ein paar Halbchancen“ (Frick), wirklich gefährlich wurde es aber nicht mehr. Fazit: „In Rottweil kann man verlieren, aber eigentlich nicht jedes Jahr“, sagte Frick. Im Heimspiel gegen Neuling Ehningen will die TSG Tübingen nun die nächsten Heimpunkte.

TSG Tübingen: Wagner, Dreger, Scholpp, Hermann, Müller, Michael Frick, Glück (75. Leibfarth), Divljak, Eggensperger, Andacic (60. Walk), Albrecht (60. Rauscher).

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11.10.2010, 12:00 Uhr

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