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Stuttgart

Türken gegen Kurden: Strobl kündigt konsequentes Vorgehen an

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) kündigt im Konflikt zwischen Kurden und Türken ein konsequentes Vorgehen gegen Straftaten an.

21.03.2018

Von dpa/lsw

Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg. Foto: Sina Schuldt dpa/lsw

Stuttgart. «Der ganz große Teil der türkischstämmigen und der kurdischstämmigen Menschen, die in Baden-Württemberg leben, ist friedlich», sagte der CDU-Bundesvize «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» (Mittwoch). Es gebe aber auch gewaltbereite Gruppen. «Wir nehmen es da nicht tatenlos hin, wenn der Konflikt zwischen Türken und Kurden bei uns ausgetragen wird - dafür gibt es hier keinen Raum.» Die Polizei schöpfe alle rechtlichen Mittel aus, um Gewalttaten zu verhindern.

In der nordsyrischen Region geht die türkische Armee seit Januar gegen die Kurdenmiliz YPG vor. Die Türkei stuft die YPG aufgrund ihrer Verbindungen zur PKK als Terrororganisation ein. Am Sonntag hatten die Türken und ihre arabischen Verbündeten Afrin eingenommen. Die türkische Offensive gegen die YPG hat zu massiven Protesten von Kurden in Deutschland geführt.

Der Polizei im Land wurden den Blättern zufolge in Verbindung mit dem Konflikt seit Januar mehr als 200 öffentliche Veranstaltungen bekannt. Zum kurdischen Neujahrsfest am Mittwoch wurden auch in Städten im Südwesten Versammlungen von Kurden angekündigt.

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Erstellt:
21. März 2018, 14:59 Uhr
Aktualisiert:
21. März 2018, 09:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. März 2018, 09:30 Uhr

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