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Berlin

Tuifly streicht fast alle Flüge

Die angeschlagene Berliner Fluggesellschaft kämpft mit einer Flut von Krankmeldungen.

07.10.2016
  • DPA

Berlin. Air-Berlin-Kunden müssen sich auf weiteres Ungemach einstellen. Nach Informationen aus Branchenkreisen rechnet Air Berlin mit weiteren Flugausfällen infolge mehrfacher kurzfristiger Krankmeldungen von Crewmitgliedern ihres Partners Tuifly.

Tuifly streicht für heute fast alle Flüge. 108 Flüge müssten abgesagt werden, teilte das Unternehmen gestern Abend mit. Um Urlauber aus den Feriengebieten nach Hause zu bringen, habe der Mutterkonzern Tui Flugzeuge anderer Airlines gemietet.

Ein Sprecher sagte gestern: „Wir arbeiten mit unseren Partner Tuifly unter Hochdruck daran, um die Situation zu lösen und die Unannehmlichkeiten auf ein Minimum zu reduzieren.“ Fluggäste würden gebeten, sich im Internet über den Status ihres Fluges unter airberlin.com/flugstatus zu informieren.

Viele unvorbereitet getroffen

In Branchenkreisen hieß es, bei Air Berlin sei man vor allem darüber ungehalten, dass die Flugausfälle viele Fluggäste unvorbereitet träfen. Air Berlin hatte allein am Mittwoch knapp jeden zwanzigsten Flug streichen müssen. Betroffen waren 32 von 696 Flügen. Grund seien Engpässe bei Tuifly, die zum Teil kurzfristig gemeldet würden – ein Drittel der Tui-Flotte fliegt samt Besatzung für Air Berlin.

Bereits an den beiden Vortagen hatte es bei 30 Prozent der Tuifly-Flüge verspätete Starts gegeben, weil sich plötzlich viele Crews krank gemeldet hatten. Die kurzfristigen Krankmeldungen bei Tuifly machten es unmöglich, alle betroffenen Kunden frühzeitig zu informieren, teilte die Airline mit.

Bei Tuifly steht, wie berichtet, ein tiefgreifender Umbau bevor, die Mitarbeiter befürchten Job-Verluste. „Die massiven kurzfristigen Krankmeldungen der Kabinen- und Cockpitmitarbeiter schaden Kunden und Mitarbeitern in hohem Maße“, hieß es in einer Erklärung von Tuifly. dpa

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07.10.2016, 06:00 Uhr

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