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Zur Tübinger Stadtkasse

Tut, was es kann

Dank des Steuerbooms ist die Tübinger Stadtkasse voll, wie wir am 18. Dezember aus der Haushaltseinbringung im Gemeinderat berichteten.

21.12.2012

30 Millionen für städtische Schulbauten – das hört sich großartig an! Wie wäre es, schon jetzt zu investieren? Nein, nicht in die maroden Bauten, wir hoffen in der Grundschule Pavillon schon lange nicht mehr auf dichte Fenster. Der Neubau soll ja irgendwann kommen. Aber ins marode Innenleben? Wenn ich mein Kind um 14 Uhr abhole, wähne ich mich in einer sogenannten Brennpunktschule: Schreiende Kinder toben unbeaufsichtigt durch die Gänge, es gibt unbeobachtete Raufereien und Schubsereien, weinende Kinder, die keiner sieht. Das Betreuungspersonal tut, was es kann, voller Herzblut, schafft aber nicht mehr, kann gar nicht mehr schaffen, als den Laden mühevoll zusammenzuhalten.

Pädagogisches Konzept? Keine Chance. Schlecht bezahlte Kräfte müssen zu abstrusen Arbeitszeiten Höchstleitungen vollbringen. Wie wäre es, wenn da mal städtisches Geld fließt, damit gut betreute Kinder einst freudig in die neuen Schulgebäude einziehen.

Helge Noack, Tübingen

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21.12.2012, 12:00 Uhr

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